Rund 60 Millionen Euro beträgt angeblich die festgeschriebene Ablösesumme für Falcao. „Wenn jemand mit dem Geld kommt, es bezahlt und der Spieler ist nicht einverstanden, dann muss er nicht gehen“, erklärte Enrique Cerezo kürzlich. Der Präsident von Atlético Madrid macht damit deutlich, dass dem Verein in diesem Fall die Hände gebunden wären und der Kolumbianer allein über seine Zukunft entscheiden könnte.

Der FC Chelsea und Manchester City bringen sich bereits seit Wochen in Position für das Wettbieten um den Torjäger. Nach Informationen von ‚Cadena Cope‘ steigt mit Real Madrid ein weiteres Schwergewicht in den Poker ein. Der spanische Radiosender berichtet, dass die ‚Königlichen‘ sich bereits Ende September nach er Ablösesumme für den 26-Jährigen erkundigt haben. Atlético soll 55 Millionen Euro als Preis genannt haben.

Ob Real tatsächlich Chancen auf den treffsicheren Nationalspieler hat, ist unklar. Bislang waren Transfers zwischen den beiden großen Klubs aus der spanischen Hauptstadt ein Ding der Unmöglichkeit. Da die Investmentfirma Doyen Group jedoch 50 Prozent der Rechte an Falcao hält, könnte Atlético in diesem Fall wohl kein Veto einlegen. Der Abschied des Angreifers deutet sich zunehmend an, die Reise könnte eine kurze werden: von Madrid nach Madrid.