Wechselgerüchte: Ronaldo versucht sich als Diplomat

Wechselgerüchte: Ronaldo versucht sich als Diplomat

13.09.2012 - 08:09 Fußball Spanien » Primera División Kommentare

Cristiano Ronaldo will sich auf das Sportliche fokussierenCristiano Ronaldo will sich auf das Sportliche fokussieren©Maxppp

Cristiano Ronaldo fühlt sich nicht richtig gewürdigt bei Real Madrid. Um die Wogen zu glätten, postet der Superstar warme Worte auf Facebook. Dass diese Maßnahme ausreichen wird, um sämtliche Spekulationen zu beenden, ist allerdings zweifelhaft.

Was Cristiano Ronaldo mit seinen Aussagen bezwecken wollte, ist immer noch schleierhaft. „Ich bin traurig aufgrund eines ernsten Themas. Im Klub wissen sie es und darum feiere ich meine Tore nicht, denn ich bin nicht glücklich“, klagte der Superstar vor zehn Tagen nach dem 3:0-Erfolg gegen den FC Granada vor laufenden TV-Kameras.

Hohe Wellen schlägt der Gemütszustand des sensiblen Portugiesen seitdem. Pokert der Weltfußballer von 2008 um einen höher dotierten Vertrag, bastelt er an seiner Rückkehr nach England oder ist der mit 94 Millionen Euro Ablöse teuerste Spieler aller Zeiten sauer aufgrund der mangelnden Unterstützung seines Klubs bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres?

Derzeit ist Ronaldo jedenfalls darum bemüht, die Wogen zu glätten. „Ich versichere, dass ich mich nicht mit Verträgen beschäftige. Ich konzentriere ausschließlich darauf, jedes Spiel und jede Trophäe zu gewinnen“, postet der 27-Jährige auf seiner ‚Facebook‘-Seite.

Zu den Akten gelegt ist die Personalie damit allerdings noch nicht. Ein klärendes Gespräch zwischen dem Superstar und Trainer José Mourinho sowie Florentino Pérez steht noch aus. Geht es nach dem Willen des Vereinspräsidenten von Real, unterschreibt Ronaldo zügig einen neuen Vertrag, der ihm statt der bisherigen zehn Millionen nun 16 Millionen Euro pro Jahr einbringen soll. Zuvor fordert der Verein jedoch ein offizielles Statement von Ronaldo, in dem dieser sich klar zu den Madrilenen bekennt. Der Post auf Facebook sollte hierfür nicht ausreichen.

Tobias Feldhoff

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Suche