Éder Militão ist der erste Neuzugang für Trainer-Rückkehrer Zinedine Zidane. Die Verpflichtung des brasilianischen Innenverteidigers vom FC Porto war aber nur der Anfang einer Transferoffensive. Weitere Ausnahmekönner sollen kommen und helfen, den spanischen Rekordmeister wieder titelfähig zu machen.

Absoluter Wunschspieler von Zidane ist Eden Hazard. Und auch der Belgier will zu Real kommen. Die Madrilenen müssen sich allerdings noch mit dem FC Chelsea auf eine Ablöse einigen. Unter Wert werden die Blues den Linksaußen angesichts ihrer Transfersperre nicht abgeben. Laut der ‚Sun‘ will Real mit einem Angebot in Höhe von 82 Millionen Euro starten. In London denkt man derweil eher an 116 Millionen Euro.

Vor allem für die Offensive fordert Zidane frisches Blut. Neben Hazard soll auf Wunsch des Franzosen auch Nicolò Zaniolo von der AS Rom kommen. Der ‚as‘ zufolge waren vergangene Woche Beobachter aus Madrid unterwegs, um den 19-jährigen offensiven Mittelfeldspieler im Champions League-Duell mit dem FC Porto zu sichten.

Während Zaniolo eher eine Verpflichtung für die Zukunft wäre, könnten Christian Eriksen und Nabil Fekir direkt weiterhelfen. Aus England ist zu hören, dass beide hohes Ansehen bei Zidane genießen. Denkbar also, dass die Madrilenen in beiden Fällen ihren Hut in den Ring werfen, um am Ende zumindest einen Deal unter Dach und Fach zu bringen.

Neymar bedeutet Stress

Präsident Florentino Pérez wird die Schatulle im Sommer also weit öffnen müssen, um Zidanes Wünsche zu erfüllen. Geld einsparen kann der Real-Boss aber wohl in Hinblick auf eine mögliche Verpflichtung von Neymar. Schon seit Jahren will Pérez den Brasilianer unter Vertrag nehmen. Zuletzt hieß es, Real bereite ein Angebot über 350 Millionen Euro vor.

Nach Informationen der ‚as‘ spricht sich Zidane aber gegen den Kauf von Neymar aus. Zizou fürchte zuviel Unruhe im Team und würde eigentlich lieber Kylian Mbappé an Bord holen. Der Weltmeister kündigte aber schon an, dass er mindestens bis 2020 bei Paris St. Germain bleiben wird.

Alternativen für die Offensive gibt es wie eingangs erwähnt zuhauf. Für einige Real-Akteure dürfte die Luft im Sommer also eng werden. Neben Isco zählt auch Gareth Bale zu den Spielern, die die Kasse füllen sollen. Dessen Berater Jonathan Barnett sagt gegenüber der ‚BBC‘ zwar über seinen Klienten: „Er will seine ganze Karriere bei Real Madrid bleiben.“ Im Nachsatz räumt er aber ein: „Wenn das nicht funktioniert, werden wir später reden.“ Fakt ist: Zidane und Bale, das hat schon in der Vergangenheit nicht funktioniert. Und neue Stars sind im Anflug.