Schalke 04: Magath kritisiert indirekt - aber gewaltig
03.12.2009 - 18:41 - Stephan Kläsener

©Teamshoot
Es gibt zweierlei Arten der Kritik, Felix Magath hat sie beide im Repertoire. Zu Beginn der Saison suspendierte er Albert Streit und stellte den Frankfurter damit öffentlich an den Pranger. Das mag auf seine Weise erfolgreich gewesen sein, nämlich indem es die Kritik der Schalker Fans kanalisierte – von der feinen englischen Art war es jedoch weit entfernt.
Unter die Kategorie ‚indirekte Kritik’ fällt Magaths neueste Äußerungen bezüglich der personellen Planstellen im Kader von Schalke 04: Sowohl die Position des Linksverteidgers als auch die des Spielmachers seien „bei uns aktuell nicht besetzt“. Indirekt mag die Kritik zwar sein, subtil ist sie allerdings nicht. Denn während nach dem Ausfall von Christian Pander tatsächlich kein gelernter Linksverteidiger mehr im Kader der ‚Knappen’ steht, hat Ivan Rakitic mehrfach betont, sich auf der Position des Zehner auf Schalke durchsetzen zu wollen.
Magath zum ‚kicker’: „Ich kann nicht einen mal einfach zehn Wochen lang auf der Position spielen lassen und schauen, wie er’s macht.“ Eine vertrauensvolle Beziehung wird die zwischen Magath und Rakitic wahrscheinlich nicht mehr.
