Der AC Mailand dümpelt derzeit im Mittelfeld der Serie A. Spätestens nach den Verkäufen von Zlatan Ibrahimović und Thiago Silva haben die ‚Rossoneri‘ ein großes Stück vom Glanz vergangener Tage eingebüßt. Aktuell steht Milan mit sieben Punkten aus sieben Spielen auf Platz elf der Tabelle. Geht es nach Machtmensch Silvio Berlusconi, soll dieser Zustand nicht mehr allzu lange andauern.

Der ehemalige Ministerpräsident Italiens plant der ‚Gazzetta dello Sport‘ zufolge hinter verschlossenen Türen die Rückkehr an die nationale und internationale Spitze. Helfen sollen dabei ein neuer Trainer und eine Finanzspritze aus dem Nahen Osten. Mit Josep Guardiola will Berlusconi ebenso die Verhandlungen aufnehmen wie mit einer Investorengruppe aus Katar.

Während der 76-Jährige seine rechte Hand Adriano Galliani nach New York geschickt hat, um sich mit Guardiola in dessen neuer Wahlheimat zu treffen, will er die Gespräche mit dem vermeintlichen neuen Investor selbst aufnehmen. Der Plan sieht vor, 30 Prozent der Anteile am italienischen Traditionsklub an die Al Thani Familie abzutreten. Diese sponsort bereits Paris St. Germain mit üppigen Zahlungen. Berlusconi hofft, im Zuge dieses Deals rund 250 Millionen Euro einzunehmen. Der Verpflichtung von Guardiola sollte damit nichts mehr im Wege stehen – zumindest in finanzieller Hinsicht.