Im Sommer 2014 wechselte Álvaro Morata von Real Madrid für 20 Millionen Euro zu Juventus Turin. In Italien sah man sowohl von Vereins- als auch von Spielerseite die besten Entwicklungschancen für die spanische Sturmhoffnung. Das Vertrauen in das Potenzial von Morata hinterlegten die Königlichen durch die vereinbarte Rückkaufoption.

Wie geplant schaffte der 24-Jährige den Sprung in den Profi-Fußball und traf regelmäßig im Trikot der Alten Dame. Auch wenn man ihn anhand der Einsatzminuten nicht als Stammspieler beschreiben konnte, machte Morata einen Schritt nach vorne in seiner Entwicklung. Die Folge: Real zog im vergangenen Sommer die Rückkaufoption und holte den Angreifer für 30 Millionen Euro ins Estadio Santiago Bernabéu zurück. Doch der Spanier kommt bislang nicht über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus. Lediglich sechs Startelfeinsätze kann Morata in La Liga verbuchen.

Seinen Torriecher hat der 1,89-Meter-Mann allerdings keineswegs verloren. In 21 Spielen traf er gute neun Mal und steuerte vier Assists bei. Im Schnitt trifft der Angreifer somit alle 104 Minuten. Einen Stammplatz hat er dennoch nicht inne und soll deshalb laut ‚Corriere dello Sport‘ an seine Zeit bei Juve zurückdenken und mit einer Rückkehr nach Italien liebäugeln.

Ob er allerdings beim italienischen Rekordmeister bessere Einsatzchancen besäße, nachdem mit Gonzalo Higuaín ein absoluter Platzhirsch für das Sturmzentrum verpflichtet wurde, erscheint mehr als fraglich. Zusätzlich dürfen die Blancos im Winter keine Spieler unter Vertrag nehmen, was die Suche nach einem potenziellen Morata-Ersatz unmöglich macht. Ein Abgang könnte daher wohl frühestens im Sommer konkret werden.