Mega-Offerte für Llorente: Juve will Arsenal ausstechen

Mega-Offerte für Llorente: Juve will Arsenal ausstechen

19.10.2012 - 08:10 Fußball Italien » Serie A Kommentare

Fernando Llorente steht vor dem Absprung bei BilbaoFernando Llorente steht vor dem Absprung bei Bilbao©Maxppp

Juventus Turin macht ernst im Werben um Fernando Llorente von Athletic Bilbao. Neben den Italiener zeigt auch der FC Arsenal Interesse an dem 27-Jährigen. Um den Gunners zuvorzukommen, wollen die Verantwortlichen der Alten Damen den Nationalspieler mit einer Mega-Offerte in die Serie A locken.

Fernando Llorente gehört aktuell zu den gefragtesten Stürmern Europas. Der 27-Jährige kündigte bereits in der abgelaufenen Sommerpause an, seinen auslaufenden Vertrag bei Athletic Bilbao nicht verlängern zu wollen. Für den baskischen Klub besteht somit im Januar letztmalig die Chance, noch eine adäquate Ablöse für den Spanier zu kassieren. Interesse an dem Nationalspieler zeigt allen voran Juventus Turin. Der italienische Meister ist seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem Stürmer mit Champions League-Format.

Neben der ‚Alten Dame‘ ist auch der FC Arsenal in den Poker eingestiegen. Trainer Arsène Wenger verfügt für den Winter über ein Transferbudget von rund 40 Millionen Euro. Angesichts der drohenden Konkurrenz wollen die Verantwortlichen der Italiener Nägel mit Köpfen machen. Nach Informationen der ‚Daily Mail‘ bietet der Serie A-Klub dem kopfballstarken Angreifer ein Nettojahresgehalt von umgerechnet rund 4,5 Millionen Euro. Llorente würde somit in der gleichen Gehaltsklasse rangieren wie Gianluigi Buffon, der Topverdiender des Vereins.

Die große Unbekannte im Tauziehen um Llorente heißt Josu Urrutia. Der Athletic-Präsident und bekennende Baske erwies sich schon während des Wechsels von Javi Martínez zu Bayern München als harter und unnachgiebiger Verhandlungspartner. Im Sommer bestand Urrutia auf die Zahlung der festgeschriebenen Ablöse in Höhe von 36 Millionen Euro für Llorente . Die schwachen Leistungen des 27-Jährigen in der aktuellen Saison könnten dem Präsidenten den Abschied einer weiteren Klubikone erleichtern.

Martin Müller-Lütgenau

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