Bayer Leverkusen muss sich in diesem Sommer einiger Störfeuer erwehren. Mit dem Verkauf von André Schürrle und Lars Bender könnte der Klub problemlos 50 Millionen Euro einnehmen. Doch bei Bayer will man sich für die Champions League qualifizieren und hat allen Interessenten eine klare Absage erteilt.

Im Fall Schürrle könnte laut italienischen Medien wieder Bewegung in die Angelegenheit kommen. Nachdem Bayer das Angebot des FC Chelsea in Höhe von 25 Millionen abgelehnt hat, buhlt offenbar Inter Mailand um die Dienste des 21-Jährigen. Die Zeitung ‚Tuttosport‘ berichtet, dass die ‚Nerazzurri‘ Schürrle holen wollen, sofern der Transfer des Brasilianers Lucas Moura scheitert.

Von diesem Fall ist auszugehen, da Manchester United im Poker um den Mittelfeldspieler vom FC São Paulo klar die Nase vorn hat. Ob Inter die finanziellen Mittel besitzt, die Bayer-Führung doch noch von einem Verkauf Schürrles zu überzeugen, muss bezweifelt werden. Der Nationalspieler besitzt in Leverkusen einen Vertrag bis 2016.

Schürrle selbst war bereits beim Vorstoß des FC Chelsea durchaus gesprächsbereit und haderte im Anschluss mit dem gescheiterten Transfer: „Es wäre sehr interessant gewesen. So eine Chance bekommt man wahrscheinlich nicht so oft im Leben.“ Inter Mailand wäre eine weitere Option, zu einem international erfolgreichen Klub zu wechseln.

Falls Bayer sich im Kampf um Schürrle in diesem Sommer behauptet, wird das Thema allerdings nicht für lange Zeit erledigt sein. „In den nächsten Jahren gibts da sicher Möglichkeiten“, unterstrich Schürrle unlängst sein Interesse an dem Wechsel zu einem renommierten Klub.