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Transfers der Ü30-Generation – die Verlierer (4/4)

> 08.02.2010 - 15:25 - Stephan Kläsener

Transfers der Ü30-Generation – die Verlierer (4/4)
©Teamshoot

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So mancher Übungsleiter findet ihn zu alt und bemängelt die fehlende Fitness, der nächste baut auf seine Erfahrung. Spieler über 30 Jahre spalten die Trainergilde in zwei Lager. Einige setzen auf die Erfahrung der älteren Generation, andere bemängeln die abnehmende Fitness. Einige Exemplare dieser speziellen Spielerzunft suchen auch im hohen Alter die neue Herausforderung. Die Gründe dafür sind vielfältig.

FussballTransfers stellt in einer vierteiligen Serie Ü30-Spieler gegenüber, die im Sommer den Verein wechselten und beim neuen Klub entweder groß aufspielen oder besonders die Flügel hängen lassen. Heute: Die Verlierer.

Michael Owen: Im Sommer hatte Sir Alex Ferguson die Fußballwelt einmal mehr überrascht. Mit der Verpflichtung von Michael Owen hatte nach seiner wenig erfolgreichen Zeit bei Newcastle United wirklich keiner gerechnet. Am Ende behielten die Zweifler recht: In 16 Premier League-Einsätzen konnte der 89-fache Nationalspieler nur zwei Tore für Manchester United erzielen. In die Startformation schaffte er es nur fünfmal. Nun soll Owen im Sommer verkauft werden, der Vertrag des 30-Jährigen läuft noch bis 2011. Einen neuen Verein wird er dennoch mit Sicherheit leicht finden können. An einem Angreifer von dieser Qualität und zu diesen Bedingungen werden in Europa eine Menge Vereine Interesse haben.

Fabio Cannavaro: Den Zenit seines Schaffens erreichte Fabio Cannavaro erst im Alter von 32 Jahren, als er mit der italienischen Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft in Deutschland gewann und als Weltfußballer ausgezeichnet wurde. Die Verantwortlichen von Juventus Turin scheinen sich vor der Saison gedacht zu haben, dass Cannavaro auch im Alter von 35 noch zu den Besten seiner Zunft gehört und holten ihn nach drei Jahren bei Real Madrid zurück zur ‚Alten Dame’. Doch anscheinend hat man sich auf Seiten der Italiener geirrt, denn der 131-fache Nationalspieler hat viel von seiner alten Stärke eingebüßt. Das Spiel Cannavaros lebte von seiner Athletik, und an dieser nagt der Zahn der Zeit. Der Italiener spielt zwar regelmäßig, das aber eher aufgrund mangelnder hochwertiger Alternativen als aufgrund der eigenen Leistungen.



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