Tor

Hannes Halldórsson (Island): Hielt beim 1:1 gegen Argentinien einen Elfmeter von Lionel Messi und strahlte große Ruhe aus. Behielt stets den Überblick und agierte extrem fangsicher.

Abwehr

Carlos Salcedo (Mexiko): Der Frankfurter machte gegen Deutschland seine rechte Seite zu und ließ Draxler nicht ein einziges Mal an sich vorbei. Giftig im Zweikampf und mit intelligenten Pässen nach vorne.

Andreas Granqvist (Schweden): Der 33-jährige Kapitän hielt nicht nur das Abwehrzentrum geschlossen, sondern verwandelte auch den Elfmeter zum 1:0-Endstand gegen Südkorea sehr souverän.

Diego Godín (Uruguay): Defensiv gegen Ägypten (1:0) nicht sonderlich gefordert fand Godín immer wieder Zeit, sich nach vorne einzuschalten. Schleppte teilweise als Innenverteidiger die Bälle durchs Mittelfeld und stieß immer wieder gefährlich in die Spitze.

Aleksandar Kolarov (Serbien): Der nächste Kapitän in der Topelf. Sein wunderbarer Freistoßtreffer gegen Costa Rica verhalf Serbien zum 1:0-Auftaktsieg. Ließ defensiv nichts anbrennen.

Mittelfeld

Aleksandr Golovin (Russland): Auf den schmalen Schultern des Youngsters lastete im Vorfeld schon eine Menge Druck. Gegen Saudi-Arabien lieferte Golovin auf Anhieb. Zwei Vorlagen und ein Tor steuerte der 22-Jährige zum 5:0-Sieg bei.

Hector Herrera (Mexiko): Dominierte mit starken Balleroberungen das Mittelfeld in der Partie gegen Deutschland. So auch vor dem 1:0, als er Khedira den Ball abluchste und den entscheidenden Konter einleitete.

Denis Cheryshev (Russland): Sein Traumtor-Doppelpack als Einwechselspieler gegen Saudi-Arabien machte den Linksfuß zum ersten kleinen Star der WM. Legte gestern gegen Ägypten einen weiteren Treffer nach.

Angriff

Harry Kane (England): Der Three-Lions Skipper stand nach Ecken zweimal da, wo ein Torjäger stehen muss und sicherte seinem Team per Doppelpack gegen Tunesien den 2:1-Sieg.

Diego Costa (Spanien): Auch wenn seinem ersten Treffer gegen Portugal ein Foulspiel vorausging: Die folgende Einzelleistung ist kaum hoch genug zu bewerten. Staubte zudem in bester Stürmermanier zum 2:2 ab.

Cristiano Ronaldo (Portugal): Der Star des 1. Spieltags. Mit seinen drei Toren gegen Spanien sicherte der Weltfußballer dem Europameister quasi im Alleingang einen Punkt. Besonders sehenswert: Der Freistoß zum späten 3:3.

Die Topelf