Juan Quintero (River Plate): Auf Klubebene lief es beim 25-Jährigen zuletzt gar nicht rund. Weder beim FC Porto noch bei Leihverein River Plate etablierte sich Quintero als unumstrittener Stammspieler. Anders sieht es in der Nationalmannschaft aus. Im System von Trainer José Pékerman brilliert der Linksfuß als ball- und passsicherer Lenker im Mittelfeld. Schafft es Quintero, diese Form zu halten, könnte ihm eine erfolgreiche Rückkehr nach Europa winken. Sogar Real Madrid soll Interesse haben.

Aleksandr Golovin (ZSKA Moskau): Vor dem Turnier hatte man von der russischen Elf kaum etwas erwartet. Dass der Achtelfinal-Einzug doch glückte, liegt vor allem an Golovin. Der 22-Jährige ist der mit Abstand beste Spieler der Sbornaja und kommt auf drei Torbeteiligungen. Zahlreiche Topklubs werden bereits mit dem dynamischen Mittelfeldmann in Verbindung gebracht.

Yussuf Poulsen (RB Leipzig): Wer zwei (wenn auch nicht indiskutable) Elfmeter verursacht und bis dato dennoch eine gute WM gespielt hat, muss starke Leistungen gezeigt haben. Anders als bei RB kommt Poulsen für die dänische Elf über den rechten Flügel und schafft es dort, seine Qualitäten zur Geltung zu bringen. Im ersten Gruppenspiel gegen Peru erzielte er zudem den Siegtreffer. Poulsen könnte in Russland um seine Zukunft spielen. Nach der Verpflichtung von Matheus Cunha ist der 24-Jährige wohl nur noch Stürmer Nummer vier in Leipzig. Ein Wechsel ist somit nicht ausgeschlossen.

Nikola Milenkovic (AC Florenz): Beim AC Florenz war der 20-Jährige erst im Saisonendspurt gesetzt, für die Serben stand er vor der WM lediglich zweimal auf dem Platz. Beim Turnier in Russland war Milenkovic dann jedoch gesetzt. Dreimal stand er über 90 Minuten auf dem Feld, während der Rest der Viererkette personellen Veränderungen ausgesetzt war.

Hirving Lozano (PSV Eindhoven): Mit seinem Siegtor gegen Deutschland hat sich der 22-Jährige in den Herzen mexikanischer Fußballfans unsterblich gemacht. Im Spiel gegen Südkorea legte Lozano zudem ein Tor auf. Schon vor der WM galt der pfeilschnelle Angreifer als potenzieller Shootingstar. Nach drei Spielen muss konstatiert werden, dass Lozano dem Hype durchaus gerecht wird.