In Dortmund tagt der Familienrat. In Barcelona erfährt Marc-André ter Stegen eine weitere kleine Demütigung. FT mit der Presseschau.
Ansage vom Bruder?
Beim 2:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg kam es zu einem Novum. Erstmals standen sich in der Bundesliga mit Nico (26) und Keven Schlotterbeck (28) zwei Brüder als Kapitäne gegenüber. Doch nicht nur beim Wimpeltausch stand das Duo im Austausch, auch nach dem Spiel trafen sich die beiden Innenverteidiger.
Wie die ‚Bild‘ berichtet, blieb Keven nach dem Spiel noch länger in Dortmund, um mit Bruder Nico über dessen Zukunft zu diskutieren. Zugegen war auch Vater Marc. „Wir reden sehr viel über das Thema. Ich hake immer wieder nach, ob es schon etwas Neues gibt. Ich bin aber auch nur in beratender Funktion tätig. Am Ende wird es sein Bauchgefühl und sein Kopf sein. Und dann werden wir es ausdiskutieren“, bestätigte Keven das Treffen. Manch ein BVB-Fan hätte wohl gerne Mäuschen gespielt.
Wer bist du?
Schon im Sommer 2025 wurde deutlich, dass das Verhältnis zwischen Marc-André ter Stegen und dem FC Barcelona zerrüttet ist. Der Schlussmann wurde zur Nummer drei degradiert, Einsatzzeiten sollte er nicht mehr bekommen. Seit Winter ist ter Stegen an den FC Girona verliehen, die Zukunft von Barça wollte er aber am gestrigen Sonntag dennoch mitbestimmen. Dabei kam es zu einem kuriosen Vorfall.
Der 33-Jährige wollte seine Stimme bei den Präsidentschaftswahlen der Katalanen abgeben, wurde jedoch abgewiesen. Ter Stegen war offenbar nicht im Wählerverzeichnis eingetragen. Der ‚Sport‘ zufolge sei man zunächst von einem technischen Fehler ausgegangen, ehe sich herausstellte, dass der Mitgliedstatus des Ex-Gladbachers nicht aktuell war. Diese Änderung hätte ter Stegen selbst vornehmen müssen. Einen Unterschied hätte seine Stimme aber angesichts des klaren Siegs von Joan Laporta ohnehin nicht gemacht.