Bericht: Real-Scouts beobachten Glasner

Nach wie vor ist Eintracht Frankfurt die Mannschaft der Stunde in Europa. Internationale Topklubs sind deshalb längst auf die Aushängeschilder der SGE aufmerksam geworden.

Oliver Glasner mit der Europa League-Trophäe
Oliver Glasner mit der Europa League-Trophäe ©Maxppp

Mit dem Gewinn der Europa League hat sich Eintracht Frankfurt international einen Namen gemacht. Auch Trainer Oliver Glasner ist nun kein Unbekannter mehr – nicht zuletzt, weil er erst der dritte österreichische Übungsleiter in der Geschichte ist, der einen europäischen Titel gewinnen konnte.

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Unter anderem Real Madrid ist offenbar auf den SGE-Coach aufmerksam geworden. Laut der ‚Bild‘ wird Glasner schon seit geraumer Zeit von den Scouts der Königlichen beobachtet, sei nun aber dank der Eintracht-Siege über die spanischen Klubs Betis Sevilla und FC Barcelona im internen Ranking der Madrilenen in die Top5 gerutscht.

Zur Einordnung: Bei Real arbeiten Scouts, die sich nicht mit Spielern, sondern Trainern befassen. Diese bewerten die Arbeit diverser Coaches und analysieren deren Hintergrund. Dadurch soll eine Liste möglicher zukünftiger Real-Trainer erstellt werden.

Krösche sagt nein

Akut hat Real aber keinen Bedarf. Denn Carlo Ancelotti hat die Königlichen in dieser Saison zur Meisterschaft und bis ins Finale der Champions League geführt. Einen Grund für einen Trainerwechsel gibt es also nicht.

Laut ‚Bild‘ haben aber auch andere Klubs Glasner auf dem Zettel. Namentlich nennt die Zeitung Tottenham Hotspur, das Informationen über den Österreicher eingeholt haben soll. Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche will von einem Abgang seines Erfolgstrainers aber nichts wissen. Auf die Frage, ob sich schon ein Interessent bei ihm gemeldet habe, antwortete der 41-Jährige gestern auf einer Pressekonferenz: „Nein, und die neun Cent für den Anruf kann er sich auch sparen.“

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