Cristiano Ronaldo tritt unter Tränen von der WM-Bühne ab und scheitert mit Portugal an Spanien, die ihrerseits Siegtorschützen Mikel Merino feiern. Belgien schickt mit den USA auch den dritten Gastgeber nach Hause und sendet ein klares Zeichen an Donald Trump.
Portugal vs. Spanien (0:1)
In einer knappen Partie, in der sich die jeweiligen Offensivreihen an den Abwehrformationen sowie den beiden starken Torhütern die Zähne ausbissen, behielt Spanien die Oberhand und wirft nach Tor des eingewechselten Mikel Merino Portugal aus der WM. Die größeren Iberer waren lange Zeit spielbestimmend, konnten sich aber kaum hochkarätige Chancen erarbeiten. Portugal kam zu Beginn der zweiten Hälfte stärker auf, muss aber insgesamt verdient die Heimreise antreten. Für Cristiano Ronaldo war es der letzte WM-Auftritt seiner Karriere.
‚Marca‘ (Spanien): „Mikel Merino, unser Held! Spanien ist die erste Nationalmannschaft, die bei einer Weltmeisterschaft sechs Spiele in Folge ohne Gegentor absolviert hat und zieht zum sechsten Mal ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft ein.“
‚Mundo Deportivo‘ (Spanien): „Mikel Merino schießt das Tor für ein ganzes Land. Der Spieler von Arsenal kam in der 85. Minute ins Spiel und erzielte den entscheidenden Treffer, der Spanien die Qualifikation sicherte.“
‚as‘ (Spanien): „Merino tritt in die Fußstapfen von Iniesta. Der Spieler von Arsenal wird in der 85. Minute eingewechselt und entscheidet mit seinem Tor in der 91. Minute ein Spiel, das von der ersten Minute an festgefahren war.“
‚A Bola‘ (Portugal): „Portugal zahlt für die Fehler von Martínez und scheidet aus der WM aus. Cristiano Ronaldo kann seine Tränen nicht zurückhalten. CR7 verabschiedet sich von der Weltmeisterschaft mit einem last dance, der ihm insgesamt elf Tore – davon drei bei dieser Weltmeisterschaft – und eine weitere Enttäuschung beschert.“
USA vs. Belgien (1:4)
Vor der Partie zwischen den USA und Belgien drehte sich alles um den Skandal der WM: Die FIFA-Disziplinarkommission setzte die Rotsperre von Folarin Balogun zur Bewährung aus, im Vorfeld hatte Donald Trump persönlich bei Gianni Infantino agitiert. Aber auch mit dem Torjäger der AS Monaco ging die USA baden, beim klaren 1:4 half vor allem die Abwehr des Co-Gastgebers tatkräftig mit und leistete sich gleich mehrere haarsträubende Fehler.
‚Het Laatste Nieuws‘ (Belgien): „Sehr geehrter Mister President, Grüße aus Belgien. Was wird Donald Trump wohl davon halten? Die Roten Teufel feiern ein Tor, indem sie den berühmten Tanz des US-Präsidenten nachahmen.“
‚Voetbalkrant‘ (Belgien): „Die Roten Teufel machen sich über Trump lustig: auffällige Feier nach dem Spiel. Belgien qualifiziert sich am Montag nach einem überzeugenden 1:4-Sieg gegen die Vereinigten Staaten souverän für das Viertelfinale der WM. Nach dem Schlusspfiff kam es auf dem Spielfeld zu einer bemerkenswerten Feier.“
‚ESPN‘ (USA): „Belgien hat den Vereinigten Staaten bei der FIFA-Weltmeisterschaft einen Realitätscheck verpasst. Dass Nationalteam ist unsanft auf den Boden der Tatsachen aufgeschlagen und lieferte ihre schlechteste Leistung seit langem ab.“
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