BVB-Kandidat: Das ist Darwin Núñez

Darwin Núñez könnte im Sommer den nächsten Karriereschritt gehen. Interesse zeigt unter anderem Borussia Dortmund. FT stellt den Benfica-Stürmer vor.

Darwin Núñez jagt dem Ball hinterher
Darwin Núñez jagt dem Ball hinterher ©Maxppp

Traum-Einstand für Uruguay – dann Verletzungspech

Mit Uruguays U20-Auswahl nahm Darwin Núñez an der Copa América und U20-WM teil, für die A-Nationalmannschaft debütierte er im Oktober 2019 gegen Peru. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung traf er zum 1:1. Die Copa América im vergangenen Sommer verpasste der Südamerikaner wegen einer Knieoperation.

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Ein Vereinstitel

Mit Benfica Lissabon wurde Núñez in seiner ersten Saison Tabellendritter, seinen bislang einzigen Titel gewann der Stürmer in Uruguay: Mit CA Peñarol holte Núñez 2017/18 den Meistertitel, sein Einfluss war mit neun Einsätzen (500 Minuten) und einem Saisontor überschaubar.

Was kann Núñez?

Núñez ist durchsetzungsfähig, gut mit dem Rücken zum Tor, dribbelstark und verfügt über einen hervorragenden Abschluss. Trainer Jorge Jesus lobt den physisch starken Uruguayer für „seine Entscheidungsfähigkeit, sein Finish und seine Geschwindigkeit.“ In 60 Spielen für Benfica war der 1,87 Meter große Núñez an 39 Treffern (25 Tore, 14 Assists) beteiligt. Eingesetzt wird der Rechtsfuß in der Regel als Mittelstürmer, agierte aber auch schon auf Außen und als hängende Spitze.

Qual der Wahl

Eine ganze Reihe europäischer Topklubs hat Núñez auf dem Zettel: Die Manchester-Klubs, Liverpool, Chelsea, Juventus Turin, Atlético Madrid, der AC und Inter Mailand wurden schon gehandelt. Nach FT-Infos waren im Sommer Bayern München und Bayer Leverkusen dran und ganz aktuell führt Borussia Dortmund Gespräche mit dem Berater des 22-Jährigen.

Preisfrage

Sein Trainer Jesus war sich schon vor einem Jahr sicher: „Er war Benficas teuerster Kauf und wird der teuerste Verkauf sein. Er wird ein Weltklassespieler.“ Ob Núñez auf dem von Corona gebeutelten Markt jene 127 Millionen Euro übertreffen wird, die João Félix‘ Wechsel zu Atlético Madrid einbrachte, bleibt abzuwarten. Die 150 Millionen Euro hohe Ausstiegsklausel wird in naher Zukunft kein Verein bezahlen.

Rekordmann

Dass Núñez die an UD Almería gezahlten 24 Millionen Euro überbieten wird, steht aber außer Frage. Sein Ex-Klub erhält bei einem Transfer 20 Prozent des Gewinns. Sowohl für Benfica als auch für die Spanier, die den Angreifer im Sommer 2019 für 13 Millionen Euro aus Uruguay von CA Peñarol geholt hatten, war Núñez der Rekordeinkauf. In Dortmund hat diesen Status mit 35 Millionen Euro (noch?) Ousmane Dembélé inne.

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