Nachfolger vom HSV im Blick: Was läuft zwischen Füllkrug, Frankfurt & Freiburg?

von Tristan Bernert - Quelle: Sport Bild
1 min.
Niclas Füllkrug bei Werder @Maxppp

Ob Niclas Füllkrug auch noch in der nächsten Saison für den SV Werder Bremen spielen wird, ist offen. Die Suche nach einem potenziellen neuen Klub gestaltet sich zurzeit kompliziert.

Die Zukunft von Niclas Füllkrug beschäftigt die Verantwortlichen des SV Werder Bremen nach wie vor. Das könnte auch eine ganze Weile noch so bleiben, schließlich werden die Grün-Weißen ihren Toptorjäger nur gegen eine hohe Ablöse abgeben und dementsprechend hart pokern. „Natürlich gibt es eine Schmerzgrenze. Und wenn die nicht erreicht ist, denken wir nicht darüber nach, ihn abzugeben“, sagte Leiter Lizenzbereich Clemens Fritz jüngst in der ‚Bild‘.

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Die Ablösevorstellungen der Werderaner hat offenbar schon so manchen Klub abgeschreckt. Zum Beispiel Eintracht Frankfurt. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, zeigte die SGE jüngst Interesse an Füllkrug und holte Informationen über mögliche Transferkonditionen ein. Das finanzielle Gesamtpaket für den Stürmer sei den Hessen dann aber zu teuer gewesen. Man zog sich aus dem Poker zurück.

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Auch Füllkrug selbst hat offenbar klare Vorstellungen, was seinen potenziellen neuen Klub betrifft. Der ‚Sport Bild‘ zufolge möchte der Nationalspieler zu einem sportlich ambitionierten Verein wechseln, sollte er Bremen verlassen. Die Definition dieser Ambitionen ist dabei recht eng gefasst: Ein Wechsel zum SC Freiburg, der Füllkrug als Ersatz für Nils Petersen (34) auf dem Schirm habe, reize den 30-Jährigen wohl eher nicht, schreibt das Fachblatt.

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Kommt Glatzel?

Das macht einen Wechsel innerhalb der Bundesliga zunehmend unwahrscheinlicher. Schließlich gibt es in der deutschen Elite-Liga kaum Klubs, die sich Füllkrug leisten können, für den Torjäger selbst in Frage kommen und gleichzeitig auf der Neun Bedarf haben. Das realistischste Szenario sei deshalb ein Transfer in die Premier League.

Für den Fall eines Füllkrug-Abgangs bräuchte Werder natürlich Ersatz. Ein solcher könnte ausgerechnet vom Rivalen Hamburger SV kommen. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, beobachten die Verantwortlichen zurzeit Robert Glatzel (29). Der 1,93 Meter große Torjäger ist wie Füllkrug noch bis 2025 an seinen Klub gebunden.

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