Premier League

Tottenham-Krise: Übernimmt jetzt Klinsmann?

Interimstrainer Igor Tudor steht bei Tottenham Hotspur nach nur vier Spielen wieder vor dem Aus. Einige potenzielle Nachfolger werden bereits gehandelt. Auch Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann steht auf der Liste – dieser würde sich nicht verwehren.

von Martin Schmitz - Quelle: ESPN
1 min.
Jürgen Klinsmann ist aktuell vereinslos @Maxppp

Bei Tottenham Hotspur brennt der Baum. Der Londoner Traditionsklub schwebt neun Spieltage vor Schluss in der Premier League in akuter Abstiegsgefahr. Seit Mitte Februar ist Igor Tudor als Interimstrainer auf Rettungsmission. Doch unter dem Kroaten wurde alles nur noch schlimmer.

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Vier Pflichtspiele hat der 47-Jährige bisher auf der Bank verantwortet, dabei kassierte er mit den Spurs vier Niederlagen. Der vorläufige Höhepunkt war das bittere 2:5 in der Champions League gegen Atlético Madrid inklusive des fatalen Torwartexperiments des Kroaten.

Britischen Medienberichten zufolge steht Tudor vor dem Aus, eine Liste mit angeblichen internen Nachfolgekandidaten wird diskutiert. Auf dieser taucht auch der Name Jürgen Klinsmann auf. Der Schwabe signalisierte nun gegenüber ‚ESPN‘ seine Bereitschaft.

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Klinsmann will mit Emotionen punkten

Der ehemalige Tottenham-Angreifer sei generell interessiert: „Wer würde diesen Job nicht wollen? Es ist Tottenham. Egal, wen man auswählt, man braucht jemanden, der emotional mit allen eine Verbindung aufbauen kann, der den Verein kennt, der den Verein fühlt, der die Menschen fühlt.“

Der 61-jährige Coach, der seit seiner Entlassung als Nationaltrainer von Südkorea im Februar 2024 ohne Job ist, schloss auch ein reines Interimsengagement in London bis Saisonende nicht aus. Sein Profil scheint zu passen.

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„Um aus diesem Schlamassel herauszukommen, müssen sie einen Kampfgeist entwickeln, einen wirklich bösen, hässlichen Kampfgeist, und das geht nur über die Emotionen. Man braucht also kein taktisches Genie oder ähnliches, sondern jemanden, der alle mit ins Boot holt, diese Spiele positiv angeht und alle davon überzeugt, dass sie Gefahr laufen, in die Championship abzusteigen“, so Klinsmann.

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