Glasner heuert bei Nottingham Forest an
Nachdem der AC Mailand und Bayer Leverkusen trotz intensiven Interesses an Oliver Glasner die Trainerposten anderweitig besetzten, hat der Österreicher nun einen neuen Arbeitgeber gefunden. Nottingham Forest schnappt sich die Dienste des Übungsleiters.
Oliver Glasner war in diesem Sommer heiß umworben. In Leverkusen sollte er Kasper Hjulmand ersetzen, beim AC Mailand Massimiliano Allegri, und auch Crystal Palace hätte seinen Erfolgscoach, der im Januar seinen Abschied zum Saisonende verkündete, gerne weiter behalten. Letztendlich heuert der 51-Jährige jedoch bei Nottingham Forest an. Wie der Premier League-Klub offiziell mitteilt, unterschreibt der Österreicher einen Vertrag bis 2029.
Nottingham Forest is delighted to announce the appointment of Oliver Glasner as the Club’s new Head Coach.
— Nottingham Forest (@NFFC) July 6, 2026
One of Europe's most respected and progressive coaches, Glasner joins Forest with an outstanding reputation for developing players, building ambitious attacking teams and… pic.twitter.com/sh7sY2lHWG
Vítor Pereira, der die Tricky Trees erst im vergangenen Februar übernommen und den Klassenerhalt perfekt gemacht hatte, wird den Verein demnach trotz eines gültigen Vertrags bis 2027 verlassen. In Glasner sehen die Verantwortlichen ein deutliches Upgrade zum Portugiesen.
Mit Crystal Palace konnte der Ex-Bundesliga-Trainer den FA Cup, den Community Shield sowie die Conference League gewinnen – ähnliche Erfolge erhofft man sich nun auch in Nottingham. Nachdem die abgelaufene Spielzeit auf Tabellenplatz 16 beendet wurde, soll es für die Garibaldis wieder bergauf gehen.
„Ich freue mich sehr, als Cheftrainer zu Nottingham Forest zu kommen. Schon bei den ersten Gesprächen mit dem Eigentümer und der Führungsebene wurde mir klar, dass sie eine klare Vision für diesen Fußballverein haben und volles Vertrauen in mich und mein Trainerteam setzen, um gemeinsam langfristig eine starke Zukunft aufzubauen“, sagt Glasner über seine Unterschrift.
Klubbesitzer Evangelos Marinakis erklärt: „In unseren Gesprächen mit Oliver wurde deutlich, dass wir dieselbe Vision, denselben Ehrgeiz und denselben unbedingten Erfolgswillen teilen. Er hat im Laufe seiner Karriere immer wieder bewiesen, dass er herausragende Mannschaften aufbauen und sich auch gegen stärkste Konkurrenz durchsetzen kann.“
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