United im Fernandes-Limbo | „Beunruhigendes“ Barça patzt

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Bruno Fernandes bleibt ein Dauerthema bei Manchester United, während die Niederlage des FC Barcelona die spanische Presse fast mehr aus der Fassung bringt als ein Rassismus-Eklat. FT mit dem täglichen Blick in die internationale Sportpresse.

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Die Presseschau vom 26. Januar
Die Presseschau vom 26. Januar ©Maxppp

United und der Fernandes-Poker

Es ist die englische Transfersaga des Winters: Manchester United und Bruno Fernandes. Wechselt der Mittelfeldspieler von Sporting Lissabon nun doch ins Old Trafford oder ist die tägliche Seifenoper einfach nur ein Seitenfüller? Die ‚O Jogo‘ berichtet, dass die beiden Klubs kurz vor einer Einigung stehen. Sporting fordert 70 Millionen Euro für den 25-Jährigen, die Red Devils bieten 55 Millionen Euro und soll nicht zum ersten Mal deutlich unter den Anforderungen liegen. Da United scheinbar äußerst schlecht im Feilschen ist, könnten laut ‚O Jogo‘ Bonuszahlungen eine mögliche Lösung darstellen. Fortsetzung folgt…

Barça stolpert

Quique Setién musste am gestrigen Samstagnachmittag die erste Pleite als Trainer des FC Barcelona hinnehmen. Die Blaugrana unterlag beim FC Valencia mit 0:2 und liefert nun Real Madrid die Steilvorlage, die Tabellenführung zu übernehmen. „Sehr, sehr beunruhigend“ fand die ‚Sport‘ die Vorstellung der Katalanen. Auch die ‚Mundo Deportivo‘ scheint nach Worten zu ringen und titelt schlicht: „Verloren“. Die in Madrid ansässige Tageszeitung ‚as‘ kann ihre Freude dagegen kaum verbergen: „Freie Fahrt für Madrid“. Erstmals seit dem achten Spieltag könnten die Königlichen mit einem Punktgewinn gegen Real Valladolid die Tabellenführung in La Liga übernehmen.

Spanien: Der nächste Rassismus-Eklat

Ganz im Sinne der UEFA-Kampagne „Nein zu Rassismus“ behandelt die ‚Marca‘ den gestrigen Rassismus-Vorfall beim Spiel zwischen Espanyol Barcelona und Athletic Bilbao (1:1). Bilbao-Akteur Iñaki Williams hatte im Anschluss an die Partie zu Protokoll gegeben, dass der 25-Jährige bei seiner Auswechslung in der 70. Minute von Affenlauten begleitet wurde. „Das ist genug Rassismus“, titelt die Zeitung. Die ‚Marca‘ ist leider die einzige Zeitung, die das Thema groß begleitet. Bei der ‚as‘ taucht der Vorfall ganz unten auf Seite 20 auf. Die baskische Regionalzeitung ‚El Correo‘ berichtet erst gar nicht von den Beleidigungen gegen Williams.

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