Späterer Bayern-Wechsel: Es droht Ärger um Nübels Gehalt

Alexander Nübels Wechsel von Schalke 04 zum FC Bayern ist seit einigen Monaten vertraglich fixiert. Weil sich die Saison nach hinten verschiebt, könnte Ungemach drohen.

Alexander Nübel wechselt im Sommer zum FCB
Alexander Nübel wechselt im Sommer zum FCB ©Maxppp

Die im Raum stehende Verlängerung der Saison in den Sommer hinein könnte für einige bevorstehende Transfers rechtliche Probleme bedeuten. Der prominenteste Fall aus deutscher Sicht ist jener von Alexander Nübel, den es eigentlich am 1. Juli von Schalke 04 zum FC Bayern zieht.

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Sollte die Spielzeit zu dem Zeitpunkt aber noch andauern, ist Kompromissbereitschaft der Klubs und Spieler gefragt. Denn ein Beschluss der FIFA, dass auslaufende Verträge über den 30. Juni hinaus Bestand haben, ist mehr eine Empfehlung. In das Arbeitspapier des Einzelnen kann der Weltverband gar nicht eingreifen.

Nübel-Transfer als Präzedenzfall?

Dazu passen Aussagen von Nübels Berater Stefan Backs gegenüber dem ‚kicker‘: „Bestünde Bayern darauf, dass Alex seinen Dienst zum 1. Juli antritt, müssten sie mit Schalke reden.“

Und das ist nur die erste Problematik, denn Nübel streicht in München künftig ein deutlich höheres Gehalt ein als bislang auf Schalke. Dass der Schlussmann für einen nicht festgelegten Zeitraum freiwillig auf die Differenz verzichtet, ist nur ein mögliches Szenario. Womöglich würde aber auch Schalke für die Differenz aufkommen.

In jedem Fall birgt eine solche Vertragskonstellation größeres Konfliktpotenzial. Das deutet auch Backs an: „Darüber müssten wir uns unterhalten.“ Das letzte Wort ist trotz des Machtworts der FIFA somit noch nicht gesprochen.

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