Real-Boss gibt grünes Licht für Schlotterbeck-Transfer
Bei Nico Schlotterbeck will Real Madrid aufs Gaspedal drücken. Neben dem Abwehrchef von Borussia Dortmund soll auch der Mittelfeldmaestro von Manchester City kommen. Für das Duo sammeln die Königlichen ihre letzten Reserven zusammen.
Real Madrid durchlebt eine eher durchwachsene Saison. Nach dem frühen Aus von Hoffnungsträger Xabi Alonso auf der Trainerbank läuft es auch unter Nachfolger Álvaro Arbeloa nicht viel besser. In der Liga haben die Königlichen vier Punkte Rückstand auf den FC Barcelona, in der Champions League wartet im Achtelfinale Hammerlos Manchester City.
Spielerisch wirkt es mitunter arg dünn, was Real anbietet. Das soll sich in der kommenden Saison grundlegend ändern. Um wieder zu alter Stärke zurückzufinden, baggert Madrid an einem neuen Duo, das die Defensive und den Spielaufbau auf ein neues Level heben soll. Sowohl Nico Schlotterbeck (26) von Borussia Dortmund als auch Rodri (29) von Manchester City stehen oben auf der Einkaufsliste. Das Budget hat Real laut dem spanischen Radiosender ‚Onda Cero‘ bereits festgezurrt.
Kurze Restverträge
Demzufolge will der allmächtige Real-Präsident Florentino Pérez im Sommer 100 Millionen Euro für die beiden Wunschspieler ausgeben, die bei ihrem jeweiligen Verein nur noch etwas über ein Jahr Restvertragslaufzeit haben. Sollte die Summe nicht ausreichen oder weitere Transfers geplant werden, müsste das durch Verkaufserlöse finanziert werden.
Die Zukunft von Schlotterbeck ist nach wie vor ungeklärt. Der BVB möchte unbedingt mit dem Abwehrchef und Führungsspieler verlängern, dieser zögert jedoch, will endlich um Titel mitspielen. Neben Real sollen auch der FC Bayern München und der FC Liverpool an dem Innenverteidiger interessiert sein.
Wechselbereitschaft würde helfen
Rodri wiederum liebäugelt bereits seit einiger Zeit mit der Rückkehr in seine Heimatstadt. Im Sommer könnte der 59-fache spanische Nationalspieler den Skyblues nach sieben Jahren den Rücken kehren und den womöglich letzten großen Vertrag seiner Laufbahn unterzeichnen.
Unklar ist, ob beide Klubs dazu bereit sind, ihre wichtigen Stützen abzugeben und ob das gesetzte Budget für beide Gesamtpakete ausreichend ist. „Der ausdrückliche Wille der Spieler kann jedoch dafür sorgen, dass es klappt“, so Fußballreporter Alberto Pereiro von ‚Onda Cero‘.
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