Überraschung: Klausel-Problem bei El Khannouss
Mit Bilal El Khannouss verbindet man beim VfB Stuttgart nur positive Gefühle. Der Youngster trumpft auf und wird aller Voraussicht nach im Sommer fest nach Stuttgart wechseln. Unter Umständen stehen die VfB-Chefs zum Ende der Spielzeit aber vor einer kniffligen Aufgabe.
Die Verpflichtung von Bilal El Khannouss hat sich für den VfB Stuttgart mehr als gelohnt. Sportlich bringt der 21-jährige Marokkaner die Schwaben weiter, künftig könnte er mit großem Gewinn an einen Premier League-Klub verkauft werden. Dem Vernehmen nach hat Newcastle United den Spielmacher, der mit einer Rückkehr nach England liebäugeln soll, auf dem Zettel.
Doch laut ‚Sky‘ halten die Stuttgarter bei El Khannouss nicht alle Zügel in der Hand. Im Leihdeal mit Leicester City ist zwar eine Kaufpflicht geknüpft, diese greift aber erst, wenn der Profi 20 Spiele absolviert hat. Außerdem muss der VfB auf einem realistisch zu erreichenden Tabellenplatz landen. Hinzu kommen zwei weitere, vom Pay-TV-Sender nicht genannte Parameter.
Keine Kaufoption
Grundsätzlich geht man in Bad Cannstatt davon aus, dass besagte Klausel über 20 Millionen Euro greift. Sollte es wider Erwarten nicht zum automatischen Transfer kommen, stehen die Bosse des Tabellensechsten vor einem Problem. Eine zusätzliche Kaufoption besitzt Stuttgart nämlich nicht.
Um El Khannouss doch zu verpflichten, müssten neue Verhandlungen mit den Foxes aufgenommen werden. Entwickelt sich der 27-fache Nationalspieler wie bisher weiter, würde man den Rechtsfuß wohl nicht mehr für 20 Millionen Euro zum Schnäppchen machen können.
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