Der erste WM-Spieltag ist in vollem Gange. FT hat die Pressestimmen zu den Spielen in der Nacht auf Sonntag gesammelt.
Katar vs. Schweiz (1:1)
Große Enttäuschung für eigentlich lange überlegene Schweizer: Ein Eigentor des Hamburgers Miro Muheim (90.+4) glich den Spielstand spät aus. Breel Embolo hatte die Schweiz per Elfmeter in Führung gebracht (17.).
Nati-Kapitän Granit Xhaka wählte anschließend drastische Worte: „Wenn man keine Disziplin auf dem Platz hat, kann man auch gegen Katar nicht gewinnen.“
‚BeIN‘ (Katar): „Katar verdient sich seinen ersten WM-Punkt der Geschichte und lässt die Schweiz schockiert zurück.“
‚Blick‘ (Schweiz): „Wüsten-Kicker schocken die Nati spät. Xhaka schlägt wieder WM-Alarm.“
Brasilien vs. Marokko (1:1)
Der FC Bayern staunt nicht schlecht Part 1: Wunschspieler Ismael Saibari brachte seine Marokkaner per Lupfer gegen das große Brasilien in Führung (21.) und konnte es merklich gar nicht richtig fassen. Vinicius Jr. gelang für schwache Brasilianer immerhin der sehenswerte Ausgleich (32.).
‚Le Matin‘ (Marokko): „Gegen die Seleção, die zu den Turnierfavoriten zählte, präsentierten sich Mohamed Ouahbis Mannen von Beginn an selbstbewusst und souverän. Die Marokkaner dominierten den Ballbesitz und gaben dank kontrollierter Ballbewegung und schnellem Passspiel, das die brasilianische Abwehr über weite Strecken des Spiels vor Probleme stellte, ihren Rhythmus vor.“
‚Globoesporte‘ (Brasilien): „Die erste Halbzeit war sehr enttäuschend, vor allem aufgrund unserer Leistung auf dem Platz, sei es in Bezug auf Einstellung, Technik oder Taktik.“
Haiti vs. Schottland (0:1)
John McGinn erzielte in der 28. Minute das einzige Tor der Partie der Außenseiter in Gruppe C.
‚Tempo‘ (Haiti): „Haiti verliert trotz tapferer Leistung. 52 Jahre nach der letzten Teilnahme sind die Grenadiers zurück bei der WM.“
‚Herald‘ (Schottland): „Schottlands erste WM-Teilnahme seit 28 Jahren fühlte sich an wie eine Exorzismus-Zeremonie. Eine angespannte, nervöse Seelenreinigung.
Als Haiti einen Freistoß nach dem anderen zugesprochen bekam und einen Ball nach dem anderen in Richtung Tor feuerte, fühlten sich die sechs Minuten Nachspielzeit wie ein Wochenendausflug in die Hölle an.“
Australien vs. Türkei (2:0)
Bayern staunt nicht schlecht Part 2: Nestory Irankunda, in München nicht über die zweite Mannschaft hinausgekommen und mittlerweile beim FC Watford aktiv, schockte in der 27. Minute die Türkei mit seinem Führungstreffer nach einem unwiderstehlichen Antritt mit Ball. St. Paulis Connor Metcalfe sorgte für den Endstand (75.) und die große Überraschung in Gruppe D.
‚ESPN‘ (Australien): „Der erste Sieg bei einer WM seit dem der Goldenen Generation 2006 in Deutschland. Den Socceroos gelingt einer der größten Siege in der Amtsheit von Tony Popovic.“
‚Fanatik‘ (Türkei): „Im ersten WM-Spiel seit 24 Jahren erlebt unser Team einen schwachen Start ins Turnier.“
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