FT-Kurve Bundesliga

Zurück zu den Wurzeln: Sechs Mega-Talente für den BVB

In den vergangenen Jahren war der BVB der große Weiterentwickler im europäischen Fußball. Diesen Status hat man ein Stück weit eingebüßt. Das soll in Zukunft wieder anders werden.

von Tobias Feldhoff
2 min.
Kennet Eichhorn im Hertha-Trikot @Maxppp

Wer tritt bei Borussia Dortmund in die Fußstapfen von Jude Bellingham (22), Erling Haaland (24), Jadon Sancho (24) oder auch Weltfußballer Ousmane Dembélé? Das ganz große Ausnahmetalent sucht man, abgesehen vom äußerst verletzungsanfälligen Julien Duranville (19), momentan vergeblich im Kader der Schwarz-Gelben. FT hat einen Blick geworfen auf die Juwelen, die in der jüngeren Vergangenheit wieder vermehrt beim BVB gehandelt wurden.

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Kevin Filling (17/AIK Solna)

Trotz junger Jahre ist Filling bereits fester Bestandteil der AIK-Profis. Im schwedischen Oberhaus konnte er sich schon zweimal in die Torschützenliste eintragen. Vergleichbar zu Landsmann und Ex-BVB-Talent Alexander Isak (26) ist Filling mit mehr als ordentlichem Tempo gesegnet, weist aber anders als Isak eine eher gedrungene Statur auf. Vertraglich ist Filling noch bis 2028 an Solna gebunden, eine Ausstiegsklausel existiert nicht, sodass sich die Dortmunder unter anderem gegen Manchester United in puncto Ablöse durchsetzen müssten.

Nathan De Cat (17/RSC Anderlecht)

Der Rechtsfuß ist im zentralen Mittelfeld beheimatet und in Anderlecht trotz seiner jungen Jahre bereits eine feste Größe. In Europa zählt De Cat zu den größten Talenten auf seiner Position. Das Problem: Wenig verwunderlich haben dies auch die europäischen Topklubs mitbekommen. Der FC Bayern streckt ebenso die Fühler aus wie Vertreter aus der Premier League. Tendenz: Für den BVB dürfte ein Deal mehr als schwierig sein.

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Kees Smit (19/AZ Alkmaar)

Etwas bessere Karten dürften die Dortmunder bei Smit haben, auch wenn der Niederländer ebenfalls bei vielen Klubs auf dem Zettel steht. In Alkmaar nimmt der Rechtsfuß eine ähnliche Rolle ein wie Frenkie de Jong einst bei Ajax Amsterdam: Freigeist vor der Abwehr, auch gerne mal ein nicht unriskantes Dribbling in der eigenen Hälfte, aber stets potenziell entscheidend für sein Team. Bis 2028 ist der Vertrag des U21-Nationalspielers noch datiert, auch an ihm zeigen die Bayern Interesse.

Kennet Eichhorn (16/Hertha BSC)

Selbiges gilt fast zwangsläufig auch für Herthas Wunderknaben Eichhorn. Bei den Berlinern ist das Eigengewächs seit Beginn dieser Saison weitestgehend gesetzt und begeistert mit erstaunlicher Abgeklärtheit, aber auch jugendlicher Dynamik. Als nationaler Vertreter könnten die Dortmunder bei Eichhorn einen Vorteil gegenüber den internationalen Interessenten haben, aber Bayern, Leipzig und auch Frankfurt sind ebenfalls im Rennen.

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Saïd El Mala (19/1. FC Köln)

Der aktuell gemeinsam mit Lennart Karl (17) größte Shootingstar des deutschen Fußballs steht in Dortmund auf dem Zettel. Dem Vernehmen nach bewegt sich der pfeilschnelle Rechtsfuß, der eine erstaunliche Robustheit mitbringt, aber bereits über den Ablöse-Sphären, die man beim BVB in die Hand nehmen würde. 50 bis 60 Millionen Euro stehen im Raum, selbst in München dürfte man sich das zweimal überlegen. Dass El Mala über die Saison hinaus in Köln bleiben wird, ist äußerst unwahrscheinlich.

Johannes Moser (17/FC Liefering)

Neben Ajax und Juventus steht die große Entdeckung der U17-WM, bei der die Österreicher erst im Finale gegen Portugal (0:1) verloren, auch bei diversen Bundesligisten im Notizbuch. Der BVB ist einer dieser Interessenten an dem flinken Rechtsfuß, der in der Offensive nahezu jede Position bekleiden kann. Auch Bayern und Hoffenheim wollen Moser, dessen Priorität allerdings momentan Lieferings Partnerklub RB Salzburg ist.

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