Vertragspoker & Transfers: Bayerns neue Strategie

Der FC Bayern strukturiert seine Verhandlungsstrategien um: Sowohl bei Vertragsfragen als auch bei Transfers soll es Neuerungen geben.

Hasan Salihamidzic freut sich
Hasan Salihamidzic freut sich ©Maxppp

David Alaba (29), Jérôme Boateng (33) und Javi Martínez (33) verließen München im vergangenen Sommer ablösefrei. Und erneut drohen dem FC Bayern nach dieser Saison Spieler-Abgänge zum Nulltarif – der von Niklas Süle (26) ist dem Vernehmen nach besiegelt.

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Offen ist, wie es mit Corentin Tolisso (27) weitergeht. Lange standen die Zeichen auf Trennung, ein Abschied schon im Winter wurde diskutiert. Nun könnte es zur Kehrtwende kommen. Einem Bericht der ‚Sport Bild‘ zufolge können sich beide Seiten eine Vertragsverlängerung vorstellen, der Mittelfeldspieler betrieb zuletzt wieder Eigenwerbung.

Um derartige Zwickmühlen künftig zu vermeiden, will der Rekordmeister seine Verhandlungsstrategie modifizieren. Laut der ‚Sport Bild‘ sollen die Gespräche fortan zwei Jahre vor Vertragsende stattfinden. Hinter die Personalie Kinglsey Coman (25) konnte schon ein Haken gemacht werden, Serge Gnabry (26) und Manuel Neuer (35) – ebenfalls beide bis 2023 gebunden – sollen möglichst folgen.

Mehr Verantwortung für Brazzo

Auf der Münchner Agenda stehen aktuell neben Vertragsfragen auch die potenziellen Neuzugänge für die Saison 2022/23. Hierbei soll Hasan Salihamidzic künftig mehr Macht und Spielraum erhalten, berichtet die ‚Sport Bild‘: Anhand des Kader-Gehaltsvolumens und eines Limits für Transferausgaben soll der Sportvorstand „ohne größere Rücksprachen“ darüber entscheiden, ob ein neuer Spieler kommt oder nicht.

Bei einem ablösefreien Abgang soll Salihamdzic für ebenso günstigen Ersatz sorgen. Entsprechend wurden als mögliche Süle-Nachfolger zuletzt unter anderem die Chelsea-Profis Andreas Christensen (25) und Antonio Rüdiger (28) sowie die Gladbacher Matthias Ginter (28) und Denis Zakaria (25) gehandelt, deren Verträge im Sommer ebenfalls auslaufen.

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