Auf Schalke sind einige Spieler zunehmend genervt. Bei Real Madrid wird Tacheles geredet. FT mit der Presseschau zur Wochenmitte.
Brate moj
Beim FC Schalke liegen die Nerven blank. Die Tabellenführung hat man trotz der fast dauerhaft patzenden Konkurrenz verspielt. Dazu gab es zuletzt Krach mit Ultras, die sich vehement und teils unter der Gürtellinie gegen die Berufung von Clemens Tönnies ins Ehrenpräsidium aussprachen. Doch auch innerhalb der Mannschaft wachsen die Spannungen.
Laut der ‚Bild‘ wird einigen Akteuren in der Kabine zu viel bosnisch und kroatisch gesprochen. Insbesondere das Wort „Brate“ (Bruder) wird dem Boulevardblatt zufolge fast inflationär verwendet. Ein paar Spielern soll dies gehörig auf die Nerven gehen. Vielleicht sollten die Schalker den Worten auch Taten folgen lassen und auf dem Platz wieder als Brüder auftreten, um den sicher geglaubten Aufstieg nicht endgültig zu verspielen.
Klärendes Gespräch
Álvaro Arbeloa hat bei Real Madrid derzeit alle Hände voll zu tun. Die Leistungen unter seiner Ägide nach dem Abgang von Xabi Alonso ließen oftmals zu wünschen übrig. Dazu sind mit Dani Carvajal und laut der ‚Marca‘ neuerdings auch David Alaba (33) zwei Stars mit ihrer Spielzeit alles andere als zufrieden. Mit Carvajal hat es jetzt eine Aussprache gegeben.
Dem Blatt zufolge haben der 34-jährige Rechtsverteidiger und Arbeloa am gestrigen Vormittag unter vier Augen gesprochen. Das Gespräch sei friedlich und von gegenseitigem Respekt geprägt gewesen. Das genaue Ergebnis ist nicht bekannt, Missverständnisse seien jedoch aus dem Weg geräumt worden. Ob das der Wahrheit entspricht, dürften die nächsten Spiele zeigen.
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