Ter Stegen: Neuer Rekord & neues Standing

von Matthias Rudolph
Ter Stegen: Neuer Rekord & neues Standing @Maxppp

Marc-André ter Stegen war im vergangenen Herbst von seinem Trainer noch angezählt worden. Wenige Monate später ist der Schlussmann des FC Barcelona wieder über jeden Zweifel erhaben.

Im März hatte Xavi seine Bosse darum gebeten, zur neuen Saison auch einen neuen Keeper zu verpflichten. Ein echter Konkurrent für Marc-André ter Stegen sollte kommen, denn der Trainer des FC Barcelona sah seine Nummer eins bei weitem nicht bei 100 Prozent. „Wenn man seinen Platz nicht sicher hat, dann gibt man mehr. Mit mehr Konkurrenz wird alles besser. Das ist uns immer recht“, so die öffentlichen Worte von Xavi damals.

Unter der Anzeige geht's weiter

Es war ein klarer Fingerzeig für ter Stegen, dass auch er seinen Stammplatz nicht mehr sicher hat. Ein echter Konkurrent kam dann aber nicht ins Camp Nou. Die Rolle als Nummer zwei besetzt der von seiner Leihe zu Galatasaray zurückgekehrte Iñaki Peña. Der 23-Jährige hat aber – wie vermutlich fast jeder andere auch – in dieser Saison keine Chance gegen ter Stegen.

Lesen Barça will mit Dembélé verlängern

Denn der Ex-Gladbacher hat seine Topform längst wiedergefunden. Nur ein Gegentor kassierte er in La Liga bislang. Am gestrigen Samstagabend beim 1:0 gegen Mallorca stellte ter Stegen zudem einen neuen persönlichen Rekord auf. Seit 534 Minuten ist er nun bereits ohne Gegentor in der Liga.

Unter der Anzeige geht's weiter

Man muss fairerweise aber auch feststellen, dass die Barça-Abwehr in dieser Spielzeit deutlich stabiler steht als noch im Vorjahr. Und dass es in der Primera División bislang kaum echte Härtetests gab. Die kommenden Aufgaben sind aber umso härter. Denn in dieser Woche steht das Auswärtsspiel in der Champions League bei Inter Mailand auf dem Programm. Und in zwei Wochen wartet dann Real Madrid im Clásico. Eins ist klar: Ter Stegen ist bereit für diese Aufgaben. Auch ohne echte Konkurrenz.

Unter der Anzeige geht's weiter
Unter der Anzeige geht's weiter

Nachrichten

Unter der Anzeige geht's weiter