Wolfsburgs 10-Millionen-Mann: Pongracic zahlt zurück

Zehn Millionen Euro ließ sich der VfL Wolfsburg im Januar die Verpflichtung von Marin Pongracic kosten. Nach Startschwierigkeiten zahlt der Innenverteidiger nun zurück.

Marin Pongracic bejubelt einen seiner Treffer gegen Bayer Leverkusen
Marin Pongracic bejubelt einen seiner Treffer gegen Bayer Leverkusen ©Maxppp

Marin Pongracics Start beim VfL Wolfsburg ging einigermaßen kräftig in die Hose. Bei einer seiner ersten Trainingseinheiten kam der Winterneuzugang von RB Salzburg gleich zu spät, ehe er in seinem zweiten Bundesligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf (1:1 am 8. Februar) wegen eines Ellenbogenschlags vom Platz flog.

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„Wir sind nicht auf dem Dorfplatz, wo so etwas vielleicht mal durchgehen kann“, schimpfte Sportchef Jörg Schmadtke anschließend. Pongracic sagte daraufhin im ‚Sport Bild‘-Interview selbst über sich, „professioneller werden“ zu müssen, betonte aber auch: „Ich bin eher ein Spaßvogel als ein Bad Boy.“

Überrascht von eigener Torgefahr

Dass er obendrein auch ein Torjäger sein kann, weiß man seit dem gestrigen Dienstag. Gleich zwei Kopfballtreffer steuerte Pongracic zum überraschenden 4:1-Sieg der Wölfe in Leverkusen bei. „Ich wusste noch gar nicht, dass ich Tore machen kann“, kommentierte der robuste Innenverteidiger hinterher scherzhaft.

Auch Oliver Glasner zeigte sich „von seiner Kopfballstärke überrascht“. Dass der VfL-Trainer trotz aller Anfangsschwierigkeiten prinzipiell vom in Bayern aufgewachsenen Kroaten überzeugt ist, ist offensichtlich. Schließlich ließ er Pongracic nach der Coronapause immer 90 Minuten durchspielen.

Dieses Vertrauen zahlte der 22-Jährige nun sogar mit zwei Toren zurück. Den anfangs verloren gegangenen Kredit eines Neuzugangs hat er damit ein Stück weit zurückerobert.

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