Trainer-Zoff in England | Solskjaers Neuaufbau

In der Premier League tobt ein Trainer-Kampf, United sortiert aus und Dybala wird mit Platini verglichen. FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportpresse.

Die Presseschau vom 14. Juli
Die Presseschau vom 14. Juli ©Maxppp

Trainer-Zoff in der Premier League

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Nachdem Manchester City nun doch in den kommenden zwei Spielzeiten in der Königsklasse starten darf, sorgen die Star-Trainer der Liga für ordentlich Gesprächsstoff. José Mourinho sprach von einer „beschämenden Entscheidung“. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp reagierte etwas bedächtiger, obgleich er den Entschluss ebenfalls deutlich kritisierte: „Ich glaube nicht nicht, dass gestern ein guter Tag für den Fußball war.“ Pep Guardiola wiederum ließ die Äußerungen seiner Kollegen nicht auf sich sitzen und erwiderte: „Es war ein großartiger Tag für den Fußball und kein schlechter Tag “und ergänzte „José und die anderen Trainer sollten wissen, dass wir beschädigt wurden. Man sollte sich bei uns entschuldigen.“ Der ‚Star Sport‘ beschreibt das Vorgehen um Guardiolas Trainerkollegen mit „Ihr Verräter“ und ‚The Telegraph‘ dramatisiert „Premier League im Krieg“.

Dybala auf den Spuren Platinis

Bei Juventus Turin steht Paulo Dybala kurz vor einer Vertragsverlängerung. Der hoch veranlagte Argentinier spielt eine überragende Rückrunde und ist einer der Gründe, warum den Turinern der Titel kaum noch zu nehmen ist. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ adelt nun Dybala und vergleicht ihn mit Juventus-Legende Michel Platini. Der Franzose beendete seine Karriere bei der Alten Dame mit 224 Einsätzen und 68 Toren – bei der selben Anzahl an Einsätzen hat Dybala sogar schon 27 Treffer mehr erzielt. Platini fand dann auch noch ein paar warme Worte für den Argentinier: „Gianni Agnelli hätte ihn gern gehabt“, wobei er auf den bereits verstorbenen Ehrenpräsident der Turiner anspielte.

United plant Ausverkauf

Manchester United will Platz für Neuzugänge schaffen und plant daher sechs Spielerverkäufe. Auf der Abschussliste stehen mit Alexis Sánchez, Marcos Rojo, Phil Jones, Jesse Lingard und Diogo Dalot einige prominente Namen. Die Abgänge sollen frisches Geld in die Kassen der Red Devils spülen, bevor man selbst noch auf dem Transfermarkt aktiv werden kann. Dabei geistert nach wie vor der Name Jadon Sancho durch die aktuell leeren Reihen des Old Traffords. Außerdem sollen im besten Fall ein neuer Innenverteidiger und Stürmer kommen. Seit Solskjaers Ankunft haben bereits sieben Spieler United verlassen, der ‚Telegraph‘ titelt nach den neusten Entwicklungen „Solskjaers Neuaufbau nimmt Fahrt auf“.

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