Thomas Tuchel soll auch nach dem bitteren Aus im WM-Halbfinale gegen Argentinien (1:2) am gestrigen Mittwochabend weiter Trainer der englischen Nationalmannschaft bleiben. Das geht aus übereinstimmenden Medienberichten hervor. Die englische Presse kritisiert den Deutschen jedoch scharf, unter anderem wirft der ‚Mirror‘ Tuchel „eine schlechte Taktik und falsche Wechsel“ gegen die Albiceleste vor. Dabei war der vorrangige Grund für die umstrittene Entscheidung der FA für den ehemaligen BVB-Coach gewesen, dass er „ein K.o.-Spezialist und ein taktisches Genie sei“, so ‚The Athletic‘.
Tuchel selbst konstatierte direkt nach der Partie: „Man kann das mit einer Million Trainern diskutieren, ich muss auf dem Platz eine Entscheidung treffen. Ich habe das Spiel analysiert und mich für eine bestimmte Vorgehensweise entschieden – das liegt also in meiner Verantwortung. Im Moment bereue ich nichts. Die Mannschaft hat alles gegeben, und wir waren sehr, sehr nah dran. Wir hatten es verdient, mit 1:0 in Führung zu liegen.“ Der Kontrakt des gebürtigen Krumbachers ist noch bis zur Europameisterschaft in zwei Jahren befristet.
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