Flick-Nachfolge: Das sagt Nagelsmann

Schon vor dem öffentlich verkündeten Abschiedswunsch von Hansi Flick galt Julian Nagelsmann als Trainerkandidat beim FC Bayern. Auf der heutigen Pressekonferenz von RB vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln war die Zukunft des 33-Jährigen folglich erst recht Thema Nummer eins.

Julian Nagelsmann und Hansi Flick
Julian Nagelsmann und Hansi Flick ©Maxppp

Thomas Tuchel hätten die Verantwortlichen des FC Bayern gern, doch der Trainer des FC Chelsea ist nicht zu haben. Als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Hansi Flick an der Säbener Straße gilt deshalb Julian Nagelsmann von RB Leipzig.

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Wohlwissend, dass seine Zukunft auch auf der heutigen Pressekonferenz das Hauptthema sein würde, ergriff der gebürtige Bayer die Initiative. „Es gibt keinen neuen Stand im Vergleich zur letzten Pressekonferenz. Es gelten dieselben Dinge, die ich auch da gesagt habe. Es gibt nichts Neues“, so Nagelsmann bevor die eigentliche Fragerunde begann. Unter der Woche hatte der 33-Jährige betont, dass es keinen Kontakt zum FC Bayern gebe – weder direkt noch über Berater.

Explizites Treuebekenntnis bleibt aus

Nachfragen der zugeschalteten Journalisten konnte der RB-Trainer damit aber nicht gänzlich verhindern. Ob er einen Wechsel nach München offen gegenüberstehen würde, wenn er dort Wunschkandidat wäre? „Es gibt und gab keine Gespräche und kein Angebot. Ich weiß also nicht, was der Wunsch des FC Bayern ist.“

Warum er nicht öffentlich explizit verkündet, dass er in der kommenden Saison noch Trainer in Leipzig ist? „Ich finde es nicht gut, wenn ich mich als Trainer wichtiger mache, als ich bin. Ich kann nicht über Was-wäre-wenn-Fragen sprechen, wenn es überhaupt nichts Handfestes dazu gibt.“ Klar ist: Die Spekulationen um eine mögliche Zukunft zum FC Bayern werden diese Worte wohl nicht beenden.

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