Bericht: PSG-Youngster soll Havertz ersetzen
Auch im WM-Jahr wird Kai Havertz weiterhin von Verletzungen geplagt und kann seinem Klub nicht helfen. Der FC Arsenal scheint langsam die Geduld mit dem Angreifer zu verlieren und wittert eine besondere Gelegenheit, um einen hoch gehandelten Ersatz zu verpflichten.
Am heutigen Sonntagabend feierte Kai Havertz ausgerechnet im Derby gegen seinen Ex-Klub FC Chelsea (2:1) ein Kurzcomeback nach seiner Muskelverletzung und durfte immerhin mal wieder für 14 Minuten Premier League-Luft schnuppern. Für den Angreifer war es erst der vierte Ligaeinsatz in dieser Spielzeit, fast die komplette Hinrunde musste der 26-Jährigen wegen einer Knieverletzung zuschauen.
Die Verletzungen häufen sich bei Havertz in der jüngeren Vergangenheit und nicht nur Bundestrainer Julian Nagelsmann, der den ehemaligen Leverkusener sicher fest für die WM im Sommer eingeplant hat, macht sich Sorgen. Auch sein Klub scheint die Geduld – oder vielleicht den Gauben – zu verlieren. Daher suchen die Gunners offenbar bereits nach einem Ersatz. Das berichtet ‚CaughtOffside‘.
PSG-Eingegewächs besticht als Havertz-Double
Denn auf der Jagd nach dem ersten Premier League-Titel seit 2004 kann Havertz den Londonern aktuell kaum helfen. In den vergangenen eineinhalb Jahren verpasste der feine Techniker satte 53 Pflichtspiele verletzungsbedingt. Doch das Team von Trainer Mikel Arteta benötigt dringend offensive Impulse im Zentrum, auf der Zehn oder von einer hängenden Spitze.
Eine Alternative hat Arsenal nun bei einem europäischen Giganten ausgemacht. Der Vertrag von Senny Mayulu bei Paris St. Germain ist nur noch bis 2027 befristet. Die Gespräche zwischen dem Scheichklub und dem Eigengewächs sind arg ins Stocken geraten. PSG will den Kontrakt des U21-Nationalspielers zwar bis 2030 ausweiten, dessen Gehaltsforderungen jedoch nicht erfüllen.
Mehrere PL-Klubs interessiert
Andere Klubs – vor allem aus der Premier League – könnten dies jedoch sicher tun. Interessenten gibt es einige, immerhin besticht Mayulu durch seine gute Technik, hohe Fußballintelligenz, beidfüßig starken Abschluss und seine Flexibilität. Der 19-Jährige fühlt sich auf der Acht und der Zehn zuhause und gibt zudem eine gute falsche Neun ab. In vielen Belangen ist er Havertz somit sehr ähnlich.
Neben Arsenal sind auch Chelsea, Manchester City, Aston Villa und Newcastle United an Mayulu dran, der in der aktuellen Spielzeit wettbewerbsübergreifend 28 Mal für Paris auf dem Feld stand und dabei vier Tore und fünf Vorlagen beisteuerte. Laut ‚CaughtOffside‘ würden die Franzosen das Talent ziehen lassen, wenn das Angebot stimmt. Etwa 60 bis 70 Millionen Euro sollten es demnach sein.