FIFA-Beschluss: Verträge bis „Saisonende“ und neues Transferfenster

Das Ausmaß der Coronakrise bringt den Fußball in Bezug auf die Vertragssituation der Profis als auch für den Beginn des nächsten Transferfensters in eine Zwickmühle. Die FIFA greift den Klubs nun unter die Arme.

Die FIFA passt die bisherigen Vertragsregularien an die Coronakrise an
Die FIFA passt die bisherigen Vertragsregularien an die Coronakrise an ©Maxppp

Im Zuge der Corona-Pandemie hat der Weltverband FIFA Änderungen bezüglich der Spielerverträge und dem Transfermarkt beschlossen. Spieler mit auslaufenden Verträgen würden ihren Klubs ab dem 30. Juni nicht mehr zur Verfügung stehen, selbst wenn die derzeit ausgesetzte Spielzeit bis dahin nicht nachgeholt werden konnte. Die FIFA will dies verhindern.

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„Auslaufende Spielerverträge enden in der Regel mit dem Ende der Saison, wobei das Datum der Beendigung mit dem Ende der Saison zusammenfällt. Mit der aktuellen Spielunterbrechung in den meisten Ländern ist es nun offensichtlich, dass die laufende Saison nicht so endet, wie man es sich vorgestellt hat“, leitet das offizielle Statement des Weltverbands ein.

Weiter heißt es: „Daher wird vorgeschlagen, die Verträge bis zu dem Zeitpunkt zu verlängern, an dem die Saison tatsächlich endet. Dies sollte mit der ursprünglichen Absicht der Parteien bei der Vertragsunterzeichnung übereinstimmen und auch die sportliche Integrität und Stabilität bewahren.“

Neues Transferfenster

Aufgrund des verzögerten Saisonabschlusses muss auch der Transfermarkt an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Das neue Transferfenster soll „zwischen dem Ende der alten Saison und dem Beginn der neuen Saison“ liegen. Da ein konkretes Saisonende derzeit noch nicht absehbar ist, will die FIFA das Fenster flexibel anpassen.

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