Riesige Forderung: Verhandlungen mit Laimer gestoppt
Der FC Bayern kann sich in dieser Saison mehr denn je auf Konrad Laimer verlassen. Sein Vertrag läuft 2027 aus, plötzlich ist ein Abgang nicht mehr ausgeschlossen.
Als Konrad Laimer vor zweieinhalb Jahren ablösefrei von RB Leipzig zum FC Bayern kam, hatten die wenigsten ihn als künftigen Leistungsträger erwartet. Geschätzt wurde vor allem seine Flexibilität, wodurch er im zentralen Mittelfeld und als Rechtsverteidiger als Lückenfüller fungieren sollte.
Mittlerweile hat sich die Situation des Österreichers grundlegend verändert. Unter Vincent Kompany ist Laimer rechts hinten gesetzt und zeigt bärenstarke Leistungen. Zeuge davon sind vier Vorlagen in sechs Champions League-Spielen. Da der Vertrag des 28-Jährigen im Sommer des kommenden Jahres ausläuft, befindet er sich mittlerweile in einer äußerst lukrativen Verhandlungsposition.
Vorbild Upamecano?
Diese nutzt Laimer, um mehr Gehalt zu fordern. Anstelle der bisherigen acht bis neun Millionen Euro will er, so geht es aus dem Podcast ‚Bayern Insider‘ der ‚Bild‘ hervor, mit Boni bis zu 15 Millionen jährlich kassieren. Die Positionen zwischen den Verantwortlichen an der Säbener Straße und Laimer lägen dabei so weit auseinander, dass die Verhandlungen gestoppt wurden.
Eine Ausweitung des Arbeitspapiers liegt aktuell auf Eis, die Bayern wollen – wie etwa bei Dayot Upamecano (27) – abwarten und Geduld beweisen. Ob diese Strategie auch bei Laimer funktioniert? Die Bayern wurden von den hohen Forderungen durchaus überrascht, schließlich fühlt sich Laimer in München pudelwohl und ist nicht für großes Aufbegehren bekannt. Noch ist für beiden Seiten genug Zeit, um zueinander zu finden. An Interessenten für Laimer wird es allerdings auch nicht mangeln.
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