La Liga

PSG zwingt Barça zum großen Umdenken

Im Januar schnappte sich PSG eines der größten Barça-Talente dieser Tage zum Schnäppchenpreis. Vergleichbares wollen die Katalanen künftig verhindern.

von Tobias Feldhoff - Quelle: Sport
1 min.
Dro im PSG-Trikot @Maxppp

Gerade einmal 8,2 Millionen Euro überwies Paris St. Germain Ende Januar an den FC Barcelona. Im Gegenzug wechselte Offensivjuwel Dro Fernández (18) aus Katalonien an die Seine. Zuvor hatte Hansi Flick dem Rechtsfuß 89 La Liga-Minuten verteilt auf vier Einsätze geschenkt.

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Nun lässt sich darüber streiten, ob ein solch früher Vereinswechsel aus Spielersicht Sinn ergibt. Schließlich hätte Dro in gewohnter Umgebung Zeit erhalten, um sich im Profifußball zu etablieren. Ganz so, wie es schon vielen Talenten aus La Masia im Laufe der vergangenen Jahre gelungen war.

Barça denkt um

Die Klub-Perspektive ist hingegen eindeutig: Dros Abgang ist eine kleine Katastrophe und könnte als Blaupause für andere Eigengewächse dienen, sofern man nicht einen neuen Ansatz findet. Bislang wurden Jugendspieler stets mit Ausstiegsklauseln von sechs Millionen Euro ausgestattet. Künftig soll diese Zahl laut der ‚Sport‘ bei 20 bis 25 Millionen Euro liegen.

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Bei dieser Summe hätte man sich in Paris wohl zweimal überlegt, Dro so früh zu verpflichten. Unter den gegebenen Voraussetzungen legte man stattdessen noch etwas mehr als zwei Millionen Euro drauf und aktivierte den Passus im Arbeitspapier des spanischen U18-Nationalspielers.

Blickt man auf Barças zweite Mannschaft respektive das U19-Team, gibt es nicht wenige Talente, für die finanzstärkere Klubs gut und gerne mal sechs Millionen Euro investieren könnten. Die rund vierfache Summe würde schon deutlich mehr abschrecken.

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