Becker: Schalke-Abschied „schwer für den Kopf“

Timo Becker schaut fragend zu seinen Mitspielern
Timo Becker schaut fragend zu seinen Mitspielern ©Maxppp

Die Ausbootung beim FC Schalke 04 ist nicht spurlos an Timo Becker vorbeigegangen. „Es ist mental sehr schwierig, über einen längeren Zeitraum wenig zu spielen und kaum Chancen zu bekommen“, erklärt der 24-Jährige gegenüber der ‚WAZ‘. „Zu Saisonbeginn wurde ich immerhin noch ein paar Mal eingewechselt. Dann habe ich aber gemerkt, dass meine Chancen weniger werden“, so der Abwehrmann, „eine solche Situation ist schwer für den Kopf – und mit 24 Jahren bin ich kein Talent mehr, sondern in einem Alter, in dem ich regelmäßig spielen will und muss.“

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Mittlerweile ist Becker auf Leihbasis zu Hansa Rostock gewechselt. Ob der Innenverteidiger, der auch auf der rechten Seite agieren kann, zur nächsten Saison nach Gelsenkirchen zurückkehren wird, lässt er offen: „Die Frage kann ich jetzt noch nicht beantworten. Für mich geht es nur darum, die kommenden Monate zu nutzen. Ich will Hansa helfen und gleichzeitig so viel Spielpraxis wie möglich sammeln. Klar, kann ich mir vorstellen, zu Schalke zurückzukehren, doch in erster Linie geht es jetzt darum, in Rostock die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Im Sommer werden wir dann sehen, wo ich lande.“

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