86 frische Millionen: Die Auswirkungen auf den BVB-Transfermarkt

Durch eine Kapitalerhöhung will Borussia Dortmund einen Bruttobetrag von 86,5 Millionen Euro an der Börse erlösen. Das hat auch Auswirkungen auf den Transfermarkt.

Hat beim BVB das Sagen: Hans-Joachim Watzke
Hat beim BVB das Sagen: Hans-Joachim Watzke ©Maxppp

86,5 Millionen Euro winken Borussia Dortmund durch die Kapitalerhöhung an der Börse. Geld, das in erster Linie zur Rückzahlung von durch die Pandemie verursachte Verbindlichkeiten genutzt werden soll.

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Aber: Es macht den BVB auch auf dem Markt handlungsfähiger. Schließlich müssen Löcher in der Kasse nun nicht mehr in allererster Linie durch Transfereinnahmen gestopft werden. FT blickt auf mögliche Auswirkungen der Kapitalerhöhung auf dem Transfermarkt:

Bellingham-Verkauf immer unwahrscheinlicher

Da Supertalent Jude Bellingham (18) noch bis 2025 gebunden ist, bestand schon bislang kein zeitlicher Druck zum Verkauf. Durch die Kapitalerhöhung kann es sich der BVB leisten, auch etwaige Riesenangebote für den Mittelfeldspieler abzulehnen, ohne ein wirtschaftlich schlechtes Gewissen zu bekommen.

Kader-Baustellen beheben

Rechts hinten und auf den offensiven Außenbahnen fehlen dem BVB flinke Spezialisten. Dieser Missstand wurde erkannt, aber nicht behoben. Mit frischem Geld ist Schwarz-Gelb nun etwas handlungsfähiger auf der Suche nach Verstärkung. Wenngleich wohl nur ein kleiner Teil der 86,5 Millionen Euro direkt in Neuzugänge fließen wird.

Haaland-Personalie unberührt

Die Kapitalerhöhung hat unterdessen keine Auswirkungen auf die vieldiskutierte Zukunft von Erling Haaland (21). Nach wie vor darf die Tormaschine im Sommer 2022 für eine festgeschriebene Ablöse zwischen 75 und 100 Millionen Euro wechseln – und wird dies aller Voraussicht nach auch tun.

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