Borussen-Duell: Pokalknaller im Rose-Schatten

Am heutigen Dienstagabend (20:45 Uhr) gastiert Borussia Dortmund bei Borussia Mönchengladbach, um den ersten Halbfinalisten im DFB-Pokal zu ermitteln. Das Spiel steht ganz im Schatten des Wechsels von Marco Rose, verspricht aber auch sportlich große Brisanz.

Es geht um den Halbfinal-Einzug
Es geht um den Halbfinal-Einzug ©Maxppp

Gerne ziehen Trainer den Fokus auf sich, um vor wichtigen Spielen Druck von der eigenen Mannschaft zu nehmen. Ob das für die heutige Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund auch gilt, darf zumindest angezweifelt werden. Seit Wochen ist Gladbach-Trainer Marco Rose Gesprächsthema, denn der Übungsleiter wechselt zur kommenden Saison ausgerechnet zum heutigen Gegner.

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„Das Drumherum spielt morgen keine Rolle“, so der 44-Jährige auf der Pressekonferenz zum Spiel. Ein mögliches Alibi für sein Team erstickt er damit gleich im Keim. Positive Nachrichten gibt es für Stefan Lainer, der nach überstandener Oberschenkelblessur wieder zur Verfügung steht. Im Tor erhält Tobias Sippel den Vorzug. Vor allem die älteren Spieler, die „schon große Spiele bestritten haben, sollten ihre Erfahrungen in die Mannschaft tragen“, fordert Rose.

Terzic noch im Chefsessel

Beim BVB sitzt mit Edin Terzic Roses baldiger Co-Trainer noch auf dem Chefsessel. Die Dortmunder versuchen ihre derzeit starke Form zu konservieren. Mit dem Derbysieg gegen den FC Schalke 04 (4:0) und einer souveränen Vorstellung gegen Arminia Bielefeld (3:0) am Wochenende gilt es nun, den Rückenwand mit in das Pokalspiel zu nehmen.

Die Chancen auf einen Einsatz von Mo Dahoud stehen gut. Terzic zeigte sich im Vorfeld sehr zufrieden mit dem Nationalspieler: „Den Auftrag, vorbereitet zu sein, auch wenn man mal nicht so viele Einsatzminuten hat. Mo hat sich diese Chance gepackt und wird sie nicht mehr loslassen.“

Bereits die vergangene Bundesliga-Partie zwischen den beiden Kontrahenten zeigte, dass sie ihre Offensivstärken haben. Die Gladbacher entschieden das Aufeinandertreffen mit 4:2 für sich. Defensiv konnten beide Mannschaften nicht überzeugen. Besonders Dortmunds Sturmjuwel Erling Haaland muss unter Kontrolle gebracht werden, wollen die Fohlen ihre Chance auf ein Weiterkommen erhöhen. Gelingt das nicht, könnte der Norweger schnell für einen großen Vorteil der Dortmunder sorgen.

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