Einmalige Chance: Bayern legt Diomande-Schmerzgrenze fest
Yan Diomande begeistert die Bundesliga seit seinem Wechsel zu RB Leipzig. Geht es für den trickreichen Außenstürmer im Sommer nach München?
Am vergangenen Wochenende beim 5:1-Sieg über RB Leipzig konnten sich die Verantwortlichen des FC Bayern höchstpersönlich von Yan Diomandes Fähigkeiten überzeugen. Insbesondere in der ersten Halbzeit setzte der Dribbelkünstler immer wieder gefährliche Akzente und zeigte Gegenspieler Hiroki Ito (26) seine Grenzen auf.
Es muss kaum erwähnt werden, dass sich der 19-Jährige längst in den Fokus des deutschen Rekordmeisters gedrängt hat, der sich im Sommer auf dem Flügel verstärken möchte. Inzwischen haben die Münchner offenbar intern eine Schmerzgrenze festgelegt.
Der aktuellen Ausgabe des ‚Bild‘-Podcasts ‚Bayern Insider‘ ist zu entnehmen, dass der Bundesligaprimus maximal 60 Millionen Euro für Diomande in die Hand nehmen möchte. Ferner sei dem FCB klar, dass sich im Anschluss an die Saison wohl die einmalige und letzte Chance auf eine Zusammenarbeit mit dem Ivorer ergibt.
Liverpool konkret dran
„Sonst geht er nach England und da kriegst du ihn nicht mehr raus“, heißt es konkret. Wie geht es also für den vertraglich bis 2030 gebundenen Diomande weiter? „Ich als Aufsichtsratschef würde sagen, er ist auch nächste Saison sicher bei uns – auch, wenn es ein Angebot von 80 oder 90 Millionen geben sollte“, stellte RB-Boss Oliver Mintzlaff kürzlich klar.
Vielmehr erhoffen sich die Sachsen im Fall der Fälle eine dreistellige Millionensumme, die englische Topklubs wohl eher bereit wären zu zahlen. Unter anderem der FC Liverpool befasst sich konkret mit dem Senkrechtstarter und soll sogar schon ein zufriedenstellendes Angebot ausarbeiten. Die Bayern haben derweil auch Alternativen im Blick, darunter Said El Mala (19) vom 1. FC Köln.
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