M’gladbach: Zakaria will weg – Resthoffnung bei Ginter

Denis Zakaria und Matthias Ginter sind in diesem Sommer zwei heiße Gladbacher Wechselkandidaten. Max Eberl äußert sich zum Stand der Dinge.

Seit 2008 Sportdirektor bei Gladbach: Max Eberl
Seit 2008 Sportdirektor bei Gladbach: Max Eberl ©Maxppp

„Auch das ist möglich“, antwortete Trainer Adi Hütter unter der Woche auf die Frage, ob Denis Zakaria vielleicht doch noch über 2022 hinaus bei Borussia Mönchengladbach verlängert. Priorität hat für den Mittelfeldspieler aber ein Vereinswechsel, das bestätigte Max Eberl in einer Medienrunde am heutigen Freitag.

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„Bei Denis haben wir seit Oktober versucht, mit ihm zu verlängern. Denis und sein Management haben uns relativ klar gesagt, dass sie in diesem Sommer einen Transfer favorisieren, wenn sich etwas ergibt“, zitiert der ‚kicker‘ den Sportdirektor der Borussia.

Lange Zeit galt Zakaria als Wunschspieler bei internationalen Spitzenvereinen, vor allem aus England sah man am Niederrhein eine mögliche Top-Ablöse auf das Konto fließen. In den vergangenen Monaten pendelte der 24-Jährige dann sowohl bei Gladbach als auch bei der Schweiz zwischen Startelf und Ersatzbank. Von konkreten Anfragen ist aktuell nichts bekannt. „Warten wir ab, was passiert“, meint Eberl.

„Kein böses Blut“

Größer ist das Interesse an Matthias Ginter. Der Innenverteidiger ist in Spanien begehrt, würde gerne in La Liga anheuern, berichtete kürzlich die ‚Bild‘. 15 bis 20 Millionen Euro Ablöse werden gehandelt. Eine Verlängerung in Gladbach – auch Ginter steht nur noch bis 2022 unter Vertrag – scheint fast vom Tisch zu sein.

Eberl sagt: „Mit Matze würden wir gerne verlängern, aber vielleicht haben wir auch nicht die finanziellen Möglichkeiten, um einem Spieler wie ihm gerecht zu werden. Auch darüber wurde schon gesprochen.“ Zugleich stellt der Fohlen-Manger klar: „Auch wenn Matze sich äußert, dass es nie ein Angebot gab: Natürlich bin ich mit seinem Management im Austausch. Da gibt es auch gar kein böses Blut.“

Der weitere Fahrplan laut Eberl: „Matze kommt jetzt erst einmal aus dem Urlaub zurück. Dann wird man sich in Ruhe zusammensetzen und ausloten, was man tun kann, wir als Verein und er als Spieler. Anschließend schauen wir, wie es weitergeht.“ Gladbacher Neuzugänge werden wohl erst bei etwaigen Abgängen folgen – zwei haben sich bereits positioniert.

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