Bericht über Söldner-Alarm: Union-Kapitäne reagieren

von Niklas Scheifers - Quelle: Sport Bild
1 min.
1. FC Union Berlin Leonardo Bonucci 2324 @Maxppp

Union Berlin taumelt der zweiten Liga entgegen. Der Absturz der Eisernen geht auch darauf zurück, dass der Klub im vergangenen Sommer auf die falschen Charaktere gesetzt hat.

Fast unmerklich rutschte Union Berlin in den vergangenen Wochen immer tiefer zurück in die Abstiegszone. Jetzt ist die Not groß: Mit 30 Zählern belegen die Köpenicker den Relegationsplatz 16, können aber vom 1. FC Köln (27) am letzten Spieltag noch abgefangen werden und direkt absteigen. Auf Mainz 05 am rettenden Ufer sind es zwei Punkte Rückstand.

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Unions dramatischer Absturz von einem Champions League-Teilnehmer zu einem heißen Abstiegskandidaten hat zweifellos mit der verfehlten Transferpolitik des Hauptstadtklubs im vergangenen Sommer zu tun. Selbst eigene Spieler wähnten ihren Klub dabei auf dem Holzweg.

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Einem Bericht der ‚Sport Bild‘ zufolge haben die Routiniers Christopher Trimmel (37) und Rani Khedira (30) die zunehmende Söldnermentalität innerhalb der Mannschaft im Laufe der Saison erkannt und gegenüber den Bossen angesprochen. Angelockt von der Champions League hätten zu viele Egoisten ihren Weg nach Köpenick gefunden. Das habe dem Teamspirit nachhaltig geschadet.

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Tatsächlich lassen sich unter den Neuzugängen dieser Saison einige unrühmliche Beispiele finden: Europameister Leonardo Bonucci (37) etwa, der schon im Winter zu Fenerbahce floh, oder Chelsea-Leihgabe David Datro Fofana (21). Auch Namen wie Robin Gosens (29), Kevin Volland (31), Diogo Leite (25) und Josip Juranovic (28) nennt die ‚Sport Bild‘ in diesem Zusammenhang.

Update (14:16 Uhr): In einem gemeinsamen Statement erklären Trimmel und Khedira: „Dem heutigen Blödsinn in der ‚Sport Bild‘ widersprechen wir aufs Schärfste. Von Unterstellungen wie dieser erfundenen „Söldnerwarnung“ werden wir uns als Team nicht auseinandertreiben lassen.“

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