FT-Kurve Bundesliga

Zweiter Anzug sitzt nicht: Neuer Stürmer für Stuttgart?

Gegen den Hamburger SV warf Sebastian Hoeneß am Sonntagnachmittag die Rotationsmaschine an. Der Trainer des VfB Stuttgart verzockte sich aber und die Schwaben verließen die Hansestadt ohne Punkte im Gepäck.

von Dominik Schneider
2 min.
Enttäuschte Gesichter beim VfB @Maxppp

Mit einem Sieg gegen den Hamburger SV hätte der VfB Stuttgart zum Ende des Spieltags auf einen Champions League-Rang in der Tabelle springen können. Daraus wurde jedoch nichts. Zahlreiche Leistungsträger mussten zunächst auf der Bank Platz nehmen, die Ersatzspieler konnten ihre Kollegen aber nicht ordnungsgemäß vertreten.

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Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß dem Aufsteiger geschlagen geben. In der 94. Minute gelang es den Hanseaten in Unterzahl, den 2:1-Siegtreffer zu erzielen. „Das Ende ist brutal. Das habe ich in der Form so noch nie erlebt“, fasste Hoeneß nach Abpfiff zusammen. Gegen Ende hätte seine Mannschaft das Remis akzeptieren sollen, das taten die Stuttgarter allerdings nicht. Der Versuch, drei Punkte aus Hamburg zu entführen, ging nach hinten los.

Dass im Vergleich zum 4:0-Sieg über die Go Ahead Eagles in der Europa League viele Topspieler nicht von Beginn an spielen durften, ist einer der Gründe, wieso der VfB mit leeren Händen dasteht. Mit Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt, Jamie Leweling und Deniz Undav saßen vier Nationalspieler neben Hoeneß. Ein Qualitätsverlust, den sich die Schwaben im Bundesligaalltag offenbar nicht leisten können.

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Kommt im Januar ein neuer Stürmer?

Die mangelnde Torgefahr ist ein Thema, das die VfB-Bosse im Januar angehen könnten. Vor allem für das Sturmzentrum kursieren Gerüchte zu möglichen Neuzugängen. Lucas Stassin (20) von AS St.-Étienne wurde bereits genannt, dazu William Osula (22) von Newcastle United und auch Troy Parrott (23) von AZ Alkmaar.

Hinzu kommt, dass Niclas Füllkrug (32) seine Zelte bei West Ham United abbrechen will. Dass der ehemalige Bundesliga-Torjäger in den Überlegungen beim VfB eine Rolle spielt, berichtete vor wenigen Tagen die ‚Wolfsburger Allgemeine Aller-Zeitung‘. Für alle genannten Angreifer wären mitunter hohe Ablösesummen notwendig. Geld, das spätestens nach dem Verkauf von Nick Woltemade an Newcastle United da sein dürfte. Für den 23-Jährigen kassierte Stuttgart mehr als 75 Millionen Euro.

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