Nachfolger steht parat: Henriksen in Mainz vor dem Aus?
Der FSV Mainz 05 ist als Schlusslicht der Bundesliga gezwungen, etwas zu verändern. Als Erster könnte der Trainer dran glauben.
Als Bo Henriksen den FSV Mainz 05 im Februar 2024 übernommen hatte, waren die Rheinhessen in einer ähnlich prekären Situation wie heute. Der Däne kam vom FC Zürich und schaffte den Turnaround auf beeindruckende Art und Weise. In der vergangenen Saison führte er die Mainzer dann sogar auf Rang sechs und in die Conference League.
Wenige Monate später ist von der Mainzer Euphorie nichts mehr vorhanden, die berühmten Jubelstürme des 50-Jährigen gehören der Vergangenheit an. Nach dem 0:4 gegen den SC Freiburg am Sonntagabend wird in Mainz alles hinterfragt – allen voran der Trainer. „Für uns ist natürlich klar, dass nach so einem Spiel und in der aktuellen Tabellenlage, die Situation extrem unzufriedenstellend ist und wir uns an allen Ecken und Enden hinterfragen werden“, so Sportdirektor Niko Bungert bei ‚DAZN‘.
Hoffmann könnte übernehmen
Zudem werde man die Misere „in Ruhe besprechen und nicht jetzt etwas bekannt geben oder hier live im Fernsehen debattieren“, so Bungert. Wie der ‚kicker‘ berichtet, scheint Henriksen „am Ende“ zu sein. Das Fachmagazin bringt U23-Trainer Benjamin Hoffmann bereits als einen kurzfristigen Nachfolger ins Spiel. Der 46-Jährige sei die „geeignete Interimslösung“.
Update (12:25 Uhr): Am heutigen Montag soll wohl keine Entscheidung mehr über die Zukunft von Henriksen fallen. Laut ‚Sky‘ wurden die Gespräche vertagt. Dies soll allerdings nicht bedeuten, dass der Cheftrainer weitermachen darf.
Nach zwölf Spielen steht Mainz mit nur sechs Punkten auf dem letzten Platz der Bundesliga. Dort wartet der Sechste der Vorsaison seit acht Spielen mal wieder auf einen Dreier. Im DFB-Pokal mussten sich die Mainzer dem VfB Stuttgart beugen (1:2) und auch in der Conference League gab es gegen den rumänischen Vertreter Universitatea Craiova zuletzt eine Niederlage (0:1).
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