FT-Kurve La Liga

Brutaler Rüdiger | CR7 flieht vorm Krieg

Bei Real Madrid liegen die Nerven mal wieder blank. Unterdessen wirkt sich der Krieg im Nahen Osten auch auf den Fußball aus. Die FT-Presseschau am Dienstag.

von Dominik Sandler
2 min.
Presseschau 0303 @Maxppp

Es nervt

Spätestens seit der gestrigen Niederlage gegen den FC Getafe (0:1) brennt bei Real Madrid mal wieder der Baum. Der FC Barcelona enteilt in der Liga, unter Álvaro Arbeloa ist keinerlei Verbesserung zu sehen. Laut der ‚as‘ haben sich die Zweifel am Trainer bei den Blancos manifestiert, die Zuschauer im Bernabéu sind genervt von ihrem eigenen Klub. Obendrein sorgen die disziplinarischen Fehltritte für negative Schlagzeilen. Antonio Rüdiger (33) hatte bei seiner Knieattacke gegen den Kopf von Diego Rico (33) eine Menge Glück, nicht vom Platz zu fliegen. Juanma Castano von ‚Cadena COPE‘ beschrieb die Aktion etwa als „eines der brutalsten Fouls, die wir je gesehen haben“.

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Zudem flog Franco Mastantuono (18) wegen einer Schiedsrichterbeleidigung vom Platz. Auch intern stimmt schon lange nichts mehr, in der Kabine kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen: „Es gibt keinen Anführer, der in der Lage ist, Dinge zu sagen. Sobald jemand spricht, kommt es zu Streitigkeiten“, so Journalist Edu Aguirre. Dass Arbeloa über die Saison hinaus Trainer bleibt, ist aktuell mehr als fraglich. Seine Hoffnung ist die Champions League, wo mit Manchester City im Achtelfinale aber ein echtes Schwergewicht wartet. Schon jetzt weinen die Real-Fans Xabi Alonso die ein oder andere Träne nach.

Profis unter Beschuss

Im Nahen Osten herrscht derzeit ein Klima der Angst. Nach dem Angriff von Israel und den USA beschießt der Iran mit Drohnen und Raketen die umliegenden Länder und bringt damit auch einige Fußballprofis und Ex-Profis in Gefahr. In seinem Podcast ‚Rio Ferdinand Presents‘ erzählt beispielsweise Rio Ferdinand, der mit seiner Familie in Dubai lebt, von den Angriffen: „Es ist beängstigend, wenn man Raketen, Flugzeuge und Kampfjets – ich weiß nicht genau, was es ist – über sich hört, und dann diese lauten Explosionen. Es war eine sehr gruselige Nacht.“

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Auch in Saudi-Arabien sind Bombenalarm und feindliche Angriffe aktuell an der Tagesordnung. Nachdem in Riad die US-Botschaft angegriffen wurde, hat Cristiano Ronaldo die Flucht ergriffen. Laut der ‚Daily Mail‘ ist CR7 mit seiner Frau und seinen fünf Kindern Mitten in der Nacht mit seinem Privatjet nach Madrid geflogen, um sich zu schützen. Man kann nur hoffen, dass der Krieg nicht noch mehr Opfer in der Zivilbevölkerung fordert.

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