Ole Book ist neuer Sportdirektor von Borussia Dortmund. Für viele mag der Funktionär noch ein unbeschriebenes Blatt sein. FT liefert deshalb fünf Fakten zum Kehl-Nachfolger.
Borussia Dortmunds Umbruch ist in vollem Gange. Nach der etwas überraschenden Entlassung von Sportdirektor Sebastian Kehl am gestrigen Sonntag wurde heute bereits die Nachfolgelösung bekanntgegeben: Ole Book, der für knapp unter 500.000 Euro von der SV Elversberg kommt. FT stellt den 40-Jährigen mit fünf Fakten vor.
BVB-Verbundenheit
Book kam am 17. Februar 1986 in Beckum zur Welt, gerade einmal 60 Kilometer von Dortmund entfernt. Dass er seit Kindheitstagen über eine große BVB-Affinität verfügt, ist verbrieft. „Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen“, offenbart Book in der offiziellen Vereinsmitteilung selbst. Laut den ‚Ruhr Nachrichten‘ sicherte sich der BVB-Fan in Elversberg zudem eine spezielle Borussia-Ausstiegsklausel, die den Wechsel nun ermöglichte. Dass die Schwarz-Gelben erfolgreich sind, ist für Book also nicht mehr nur von persönlichem Interesse, sondern auch existenzieller Bestandteil seines Berufs.
BVB-Verbundenheit 2.0
In seiner aktiven Laufbahn sammelte Book 97 Zweitliga-Einsätze für Rot Weiss Ahlen und den MSV Duisburg. In seiner Zeit bei Ahlen ereignete sich in jetziger Betrachtung ein kurioser Zufall. In der Saison 2008/09 spielte er mit zwei späteren Dortmunder Vereinslegenden zusammen: Kevin Großkreutz und Marco Reus.
Starke Attribute
Anhand seiner Attribute passt der ehemalige SVE-Sportvorstand wie die Faust aufs Auge nach Dortmund. Book favorisiert ballbesitzorientierten Fußball und stellt den Kader dementsprechend zusammen. Zusätzlich wird er laut der ‚WAZ‘ von ehemaligen Wegbegleitern als fleißig, loyal und empathisch beschrieben.
Lukrative Angebote ausgeschlagen
Den nächsten Karriereschritt aus Elversberg raus hätte Book schon einige Male gehen können. Der Funktionär stand bei mehreren Bundesligisten – insbesondere bei Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg – sowie der ‚WAZ‘ zufolge auch beim FC Schalke 04 hoch im Kurs. Sämtliche Anfragen lehnte er jedoch ab, weil er sich Hoffnung auf eine größere Aufgabe machte. Im Falle der Königsblauen stand sowieso die BVB-Leidenschaft einem Engagement im Wege. Die Geduld hat sich nun ausgezahlt.
Auge für Talente
Durch seine Arbeit in Elversberg hat sich Book als Perlentaucher einen Namen gemacht. Zahlreiche Juwele wie Paul Wanner (20/PSV Eindhoven), Younes Ebnoutalib (22/Eintracht Frankfurt), Fisnik Asllani (23/TSG Hoffenheim) und Nick Woltemade (24/Newcastle United) lotste er ins Saarland. Eine Fähigkeit, die man sich nun in Dortmund zunutze machen will.
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