Angezählt: In Frankfurt wachsen die Zweifel
Nach der heftigen 0:6-Klatsche gegen RB Leipzig wird bei Eintracht Frankfurt alles hinterfragt. Auch der Trainer.
Einer aufkommenden Trainerdiskussion wollte Sportvorstand Markus Krösche am Samstagabend schnell den Wind aus den Segeln nehmen. „Wir haben kein Trainerthema“, so Krösche gegenüber der ‚Bild‘, Trainer Dino Toppmöller sitze weiterhin fest im Sattel.
Doch auch Krösche kann die Krise von Eintracht Frankfurt nicht verleugnen. Zu oft fällt die SGE in dieser Saison auseinander und offenbart eklatante Abwehrschwächen. Toppmöller und sein Trainerteam bekommen die bekannten Problematiken nicht in den Griff. Die Folge: „Die Zweifel an Trainer Dino Toppmöller, aber auch an der Kaderzusammenstellung wachsen“, so der ‚kicker‘.
Schwierige Aufgaben stehen an
Nicht nur defensiv fehlt es an Qualität, auch im Mittelsturm klafft hinter dem verletzten Jonathan Burkardt (25) eine große Lücke. Das geht auch auf die Kappe von Krösche. Dennoch blase vor allem Toppmöller laut dem Fachmagazin „zunehmend eisiger Wind entgegen“, er habe kaum noch Kredit.
Der 45-Jährige hat die Adlerträger im Sommer 2023 übernommen, seit Jahren geht der Weg der Eintracht eigentlich immer aufwärts, jetzt folgt die erste Krise. Das Problem: Viel Zeit zur Aufarbeitung der Pleite gegen RB Leipzig bleibt nicht. Am Dienstag (21 Uhr) gastiert die Eintracht beim FC Barcelona im Camp Nou, am Samstag (15:30 Uhr) kommt dann der FC Augsburg mit Interimstrainer Manuel Baum ins Waldstadion.
Weitere Infos