Der Mega-Preis für Vuskovic
Im Sommer kommt Luka Vuskovic höchstwahrscheinlich auf den Markt. Um den 19-jährigen Innenverteidiger zu verpflichten, müssen Interessenten tief in die Tasche greifen. Mit Blick auf die mögliche Ablöse schaut der Hamburger SV definitiv in die Röhre.
Die Spekulationen um die Zukunft von Luka Vuskovic (19) reißen nicht ab. Der an den Hamburger SV verliehene Innenverteidiger bewies am vergangenen Wochenende gegen den VfL Wolfsburg (2:1) seine Qualitäten, ging als Führungsspieler voran, holte zwei Elfmeter heraus und verwandelte einen selbst. Keine positive Ausnahme, eher eine Bestätigung seiner raketenhaften Entwicklung.
Beim FC Barcelona beobachtet man die Situation des Youngsters mit Argusaugen, berichtet ‚Mundo Deportivo‘. Aktuell warten die Verantwortlichen bei Barça darauf, dass Andreas Christensen (29) auf ein vorliegendes Vertragsangebot zur Verlängerung über zwei Jahre reagiert. Entscheidet sich der Innenverteidiger gegen den Verbleib bei den Katalanen, will Barcelona auf seiner Position einen jungen Nachfolger verpflichten. Hier kommt Vuskovic ins Spiel.
Satte Ablöse fällig
Dem Bericht zufolge wäre das aktuell von Tottenham Hotspur beim HSV geparkte Abwehrjuwel eine der favorisierten Optionen bei Barça. Die spanische Sportzeitung bringt sogar eine potenzielle Ablösesumme ins Spiel. Rund 60 Millionen Euro wären fällig, um Vuskovic von den Spurs loszueisen, ganz unabhängig davon, ob der Klub aus London die Klasse hält oder sich aus der Premier League verabschiedet.
In diesen Sphären spielt der HSV selbstredend keine Rolle mehr, was die Zukunft von Vuskovic angeht. Aber auch für Barcelona wäre ein Transfer in dieser Größenordnung nicht leicht zu stemmen. Möglich machen soll dies jedoch Pini Zahavi. Der Star-Berater pflegt seit jeher ein inniges Verhältnis zu Barça-Präsident Joan Laporta. Beispielsweise ermöglichte Zahavi auch den Wechsel von Robert Lewandowski (37) vom FC Bayern nach Barcelona.
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