1:1 gegen Spanien: Die Erkenntnisse zum DFB-Team

von Niklas Scheifers
2 min.
1:1 gegen Spanien: Die Erkenntnisse zum DFB-Team @Maxppp

Die deutsche Nationalmannschaft liefert der spanischen Selección einen starken Fight und verdient sich ihre Chance auf das Weiterkommen. Ganz klar überwiegen die positiven Eindrücke dieses Spiels.

Füllkrug löst das Startelf-Ticket

Was vor einigen Monaten noch niemand für möglich gehalten hätte, ist jetzt Realität: Die deutsche Nationalmannschaft braucht Niclas Füllkrug in Katar. Die Hereinnahme des Neuners hat gezeigt, wie sehr der DFB-Elf dieser Spielertyp abgeht. Füllkrug hat sich nach seiner Einwechslung voll reingehauen, richtig Druck auf die spanische Abwehr gemacht und war immer dort, wo es brennt. Dann dieser Treffer 83. Minute – besonders schön, weil nicht lange gefackelt und einfach mal draufgehalten. An dem 28-Jährigen kommt Bundestrainer Hansi Flick bei der Benennung der Startelf jetzt kaum mehr vorbei.

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Mittelfeld hält stark dagegen

Leon Goretzka war gestern wieder im Topspiel-Modus. Er grätschte, rackerte und kämpfte gegen die spanische Überlegenheit im Mittelfeld an. Dasselbe ließ sich Nebenmann Joshua Kimmich und auch dem vorgeschoben spielenden Ilkay Gündogan attestieren. Der ManCity-Kapitän überließ diesmal die Glanzpunkte nach vorne anderen, stemmte sich aber ebenfalls tapfer gegen die spanische Dominanz im Zentrum. Eine Dreierkonstellation, die offensichtlich funktioniert und weitere Chancen verdient hätte.

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Musiala überragend, aber…

Gegen Spanien hat Jamal Musiala wieder mit bärenstarken Ballaktionen für Furore gesorgt. Auch die spanische Abwehr, nochmal eine andere Hausnummer als die der Japaner, konnte den 19-jährigen Zauberfuß kaum halten. In gewohnter Manier schlängelte sich Musiala an den Gegenspielern vorbei und war an den gefährlichsten Aktionen der DFB-Elf beteiligt. Sieht alles toll aus, nur wann belohnt sich der Hochbegabte endlich mal selbst? Wird Musiala noch dieses kleine Bisschen effizienter, zählt er zu den Hauptdarstellern dieses Turniers. Bei seiner größten Chance hätte er zudem auf Füllkrug querlegen müssen.

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Rüdiger ohne Fehl & Tadel

Musiala mag die Massen zum Staunen bringen, der heimliche Star von Flicks Mannschaft spielt aber in der Abwehr. Jeden seiner zehn Zweikampfe bei diesem Turnier hat Antonio Rüdiger bisher gewonnen – vor allem mit Blick auf den gestrigen Gegner eine Monster-Statistik. Ob neben Niklas Süle oder Nico Schlotterbeck, Rüdiger hält den Laden dicht. Tatsächlich waren an den drei Gegentreffern die beiden Dortmunder beteiligt. Der Real-Profi dagegen verteidigt ohne Fehl und Tadel im Stile eines Abwehrchefs.

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