Perisic-Poker: Bayern mit spezieller Bitte an Inter

Die 20 Millionen Euro teure Kaufoption für Ivan Perisic ist seit rund einer Woche abgelaufen. Nun beschreitet der FC Bayern andere Wege, um die geplante Festverpflichtung doch noch einzutüten.

Ivan Perisic steht noch bei Inter unter Vertrag
Ivan Perisic steht noch bei Inter unter Vertrag ©Maxppp

Der Ablösepoker um Ivan Perisic geht in die nächste Runde. Wie die ‚Bild‘ berichtet, hat der FC Bayern bei Inter Mailand um eine „Frist-Verlängerung“ gebeten. Man wolle sich noch Zeit nehmen, unter den erschwerten Bedingungen in der Coronakrise ein angemessenes Ablöse-Angebot vorzulegen.

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Bis vor rund einer Woche kostete Perisic noch festgeschriebene 20 Millionen Euro. Diese Summe hatten die beiden Klubs vor knapp einem Jahr als Kaufoption für den 31-jährigen Kroaten vereinbart.

Klar ist: Das Zögern der Bayern hat das Ziel, die Ablöse noch ein Stück zu drücken. Einig ist man sich an der Säbener Straße, dass Perisic bleiben soll – unabhängig von der sich anbahnen Verpflichtung von Leroy Sané. Schließlich hatte sich Perisic vor seiner Verletzungspause als wichtiger Backup und mannschaftsdienlicher Spieler präsentiert.

FT-Meinung

Betrag

Weil Inter prinzipiell gewillt ist, Perisic komplett abzugeben, ist eigentlich davon auszugehen, dass sich die beiden Klubs einigen können. Abspeisen lassen werden sich die Nerazzurri allerdings nicht. Am Ende dürfte die Summe aber dann doch unter den ursprünglich vereinbarten 20 Millionen Euro liegen.

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