Atalanta wird von der Presse zerrupft. Antonin Kinsky erlebt einen rabenschwarzen Tag. FT mit der Presseschau.
Keine Chance
Der FC Bayern München erwischte gestern einen Sahnetag. 6:1 fegte man in der Champions League über Atalanta Bergamo hinweg, allen voran Michael Olise machte mit den Italienern, was er wollte. Lediglich die verletzungsbedingten Auswechslungen von Alphonso Davies, Jonas Urbig und Jamal Musiala sorgten für einige Sorgenfalten. Auf dem Platz hatte der letzte verbliebene Vertreter der Serie A keine Chance. Ein Umstand, der auch der heimischen Presse nicht verborgen blieb.
„Atalanta, nicht so“, leidet die ‚Gazzetta dello Sport‘. Bayern habe Atalanta „gedemütigt.“ „Atalanta bricht zusammen“, heißt es beim ‚Corriere dello Sport‘. Laut ‚Tuttosport‘ wurde Bergamo „überrollt.“ Die spanische ‚Marca‘ hat eine „Party“ der Bayern gesehen. Der Rekordmeister in dieser Form dürfte ein ernsthafter Anwärter für den Henkelpott sein.
Horror-Abend
Das Spiel der Bayern war nicht das einzige Spektakel am gestrigen Abend. Atlético Madrid schlug Tottenham Hotspur mit 5:2. Spurs-Keeper Antonin Kinsky erwischte einen rabenschwarzen Tag. Zwei Tore verschuldete der Tscheche, in der 17. Minute wurde er dann bereits ausgewechselt – die Höchststrafe.
Die ‚Sport‘ spricht von der „grausamsten Auswechslung in der Geschichte der Champions League.“ Die ‚Sun‘ hat eine „Horror-Show“ von Kinsky gesehen. Tottenham-Coach Igor Tudor rechtfertigte sich im Anschluss: „Toni ist ein sehr guter Torwart. Es war notwendig, den Mann zu schützen, um das Team zu schützen.“ Bleibt zu hoffen, dass Kinsky sich wieder aufrappeln kann.
Weitere Infos